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Parkchaos am Eschersheimer Freibad

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Von: Pia Henderkes-Loeckle

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Stau und Gedrängel auf dem Weg zum Freibad Eschersheim. rolf oeser
Stau und Gedrängel auf dem Weg zum Freibad Eschersheim. rolf oeser © ROLF OESER

Zu Beginn der Saison sollte eine Schranke kommen. Sie ist aber auf dem internen Dienstweg hängen geblieben.

Die Zufahrt zum Parkplatz am Eschersheimer Freibad soll im Alexander-Riese-Weg hinter der Einmündung An der Sandelmühle bei Überlastung mit einer Schranke geregelt werden. Geplant war, diese mit Beginn der diesjährigen Freibadsaison in Betrieb zu nehmen. Die Schranke ist bisher allerdings noch nicht installiert. Der Vorgang sei auf den internen Dienstwegen tatsächlich liegengeblieben, bedauert Ingmar Bolle, Pressesprecher des Straßenverkehrsamts. „So etwas sollte natürlich nicht passieren, aber überall, wo Menschen mit einer sehr großen Zahl laufender Themen und Vorgänge arbeiten, passieren Fehler“, bittet Bolle die betroffene Öffentlichkeit um Entschuldigung.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und besonders am Wochenende herrschen auf dem Parkplatz am Eschersheimer Freibad und im Alexander-Riese-Weg chaotische Zustände. Falschparker verengen die Zu- und Abfahrt und blockieren die Rettungswege. Aber auch die ausgewiesenen Radfahr- und Fußgängerbereiche sind zugeparkt oder werden zum Ausweichen bei Gegenverkehr genutzt. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Am vergangenen Sonntag stellte sich die Lage wie folgt dar: Die ausgewiesenen Parkplätze sind alle belegt, die Zufahrt zum Freibad ist linksseitig am Sportplatz zugeparkt und der Alexander-Riese-Weg damit auf eine Fahrspur verengt. Um dem Gegenverkehr durch andere Pkws und Radfahrer:innen auszuweichen, müssen die Autofahrer:innen auf den hohen Bordstein fahren und gefährden damit die zahlreichen Fußgänger. Die Dringlichkeit sei ihm bewusst, deshalb solle die Schranke so schnell wie möglich installiert werden, sagte Bolle. Einen genauen Zeitpunkt kann er allerdings nicht nennen – nur so viel: „so schnell wie irgend möglich“.

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