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Möglicherweise ist ein Mensch an Keimen aus dem Eschbach erkrankt - eine Wasseranalyse soll Aufklärung bringen.
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Möglicherweise ist ein Mensch an Keimen aus dem Eschbach erkrankt - eine Wasseranalyse soll Aufklärung bringen.

Keime im Eschbach

Panne bei Suche nach tödlichen Klinik-Keimen

An der Uni-Klinik sind zwei Patienten gestorben, die sich möglicherweise mit Keimen aus dem Eschbach infiziert hatten. Panne bei der anschließenden Wasseranalyse: Die getestete Probe stammt vom falschen Bachlauf.

Bei der Suche nach dem Ursprung der tödlichen Keime am Frankfurter Uniklinikum ist ein Fehler unterlaufen: Das zuständige Gesundheitsamt hat einem Bericht der „Frankfurter Neuen Presse“ zufolge Wasserproben aus einem falschen Bach entnommen. „Es wurde tatsächlich an der falschen Stelle geprobt“, räumte die stellvertretende Behördenleiterin, Ursel Heudorf, am Mittwoch in Frankfurt ein. Statt Wasser aus dem Eschbach auf Klebsiella pneumoniae zu testen, sei ein Seitenarm des Flusses - der Mühlgraben - auf den multiresistenten Keim untersucht worden.

Das Amt will nach eigener Darstellung den Irrtum korrigieren und neue Proben nehmen. Wann das Ergebnis dieser Untersuchungen vorliegt, sei aber unklar, sagte Heudorf. Zu der Panne kam es nach ihren Angaben, weil die Uniklinik den falschen Fundort des Patienten mitgeteilt habe. Das Krankenhaus kommentierte den Vorfall zunächst nicht.

An dem Klinikum waren Teile der Intensivstation geschlossen worden, nachdem dort bei fünf Patienten das gegen Antibiotika unempfindliche Bakterium entdeckt worden war. Zwei Patienten starben an ihren schweren Krankheiten. Nach der Desinfektion wurde die Abteilung wieder freigegeben. Die Keime sollen durch einen Patienten eingeschleppt worden sein, der in dem Bach nördlich von Frankfurt gefunden wurde. (dpa)

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