Ostend

Verdächtige Funde am Frankfurter Osthafen

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Kampfmittelräumdienst muss 28 verdächtige Funde am Osthafen prüfen.

Bei Bauarbeiten am Osthafenplatz an der Hanauer Landstraße haben Arbeiter 28 verdächtige Funde entdeckt. Diese müssen vom Kampfmittelräumdienst Darmstadt untersucht werden, teilt das Amt für Straßenbau und Erschließung mit.

Da mögliche Entschärfungen mit einer Evakuierung der anliegenden Häuser einhergehen können, musste das Straßenbauamt die Bauarbeiten für wenige Tage unterbrechen. Hintergrund waren die strengeren Auflagen für Evakuierungen aufgrund der Corona-Pandemie. Im Zuge der jüngsten Lockerungen durften auch die Kampfmitteluntersuchungen fortgesetzt werden.

Die Funde würden vor Ort untersucht, sagt die Leiterin des ASE, Michaela Kraft. Bei diesen müsse es sich nicht zwingend um Kampfmittel wie Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. „Es können auch andere metallische Gegenstände sein.“ Ab Anfang kommender Woche werden sie in Anwesenheit eines Sachverständigen des Regierungspräsidiums Darmstadt freigelegt. Handelt es sich um Kampfmittel, müssten sie gegebenenfalls entschärft werden.

Parallel hatte das Amt geprüft, ob Arbeiten in anderen Bereichen vorgezogen werden können. Dies sei nun, da es im Hauptbaufeld weitergehen kann, nicht mehr nötig, so Kraft.  

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