Ostend

Sanierung im Schülercafé Viva im Ostend geht voran

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Das Schülercafé Viva öffnet nächste Woche wieder. Neu sind der Schallschutz und das Raumkonzept.

Seit Wochen wird im Schülercafé Viva an der Waldschmidtstraße gewerkelt. Der Träger, der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM), renoviert die Einrichtung der Integrierten Gesamtschule Herder aufwendig. In der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen werden und das Café wieder öffnen.

Bislang sei das Viva „ein Kellerloch gewesen“, sagt CVJM-Jugendreferent Joachim Muth. „Jetzt ist es ein richtiges Schülercafé.“ Seit 26 Jahren ist die Einrichtung unweit der Wittelsbacherallee im Betrieb, doch bislang seien meist nur Kleinigkeiten gemacht worden. Die Sanierung sei dringend nötig gewesen, sagt Muth. An vielen Stellen sei bereits der Putz von den feuchten Wänden gebröckelt, die Küche habe nicht mehr genutzt werden können.

Im Rahmen der Sanierung wurden auch Schallschutzwände installiert, der CVJM änderte das Raumkonzept, sagt der Jugendreferent. So sei etwa die große Theke versetzt worden. Dadurch entstand mehr Raum, wo ein zweiter Tischkicker Platz finden konnte. Zudem wird ein sogenannter ruhiger Raum eingerichtet, in dem sich Schüler zum Erledigen von Hausaufgaben zurückziehen können.

Seit zwei Jahren bezuschusst die Stadt Frankfurt das Café, „jetzt sehen wir eine Zukunftsperspektive“, sagt CVJM-Sprecher Karlheinz Walch. Von daher habe sich der Verein für die Sanierung entschieden, um die Einrichtung für eine längere Zeitspanne attraktiv zu machen. Nach dem Umbau, an dem auch Ehrenamtliche, eine Firma an einem Social Day und ein Schüler mitgeholfen haben, könnten sich die Kinder und Jugendlichen dort richtig wohlfühlen, hofft Muth. Derzeit werde das Café im Schnitt von 60 Kindern am Tag aufgesucht.  

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