Ostend

Nachverdichtung am Röderbergweg

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Wohnungsbaugenossenschaft plant weniger Wohnungen als ursprünglich geplant. Baustart im Januar.

Die geplante Nachverdichtung am Röderbergweg der Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (WBG) soll weniger groß werden als ursprünglich geplant. Zudem möchte die Genossenschaft den Bestandsmietern des Karees entgegenkommen. Nachbarn haben gegen den Neubau protestiert. Sie befürchten negative Auswirkungen auf die angrenzenden Wohnungen und auf das Stadtklima (die FR berichtete).

Der Neubau am Röderbergweg soll jetzt ein Stockwerk weniger hoch werden als anfangs geplant, sagt Cora Lehnert, hauptamtliches Vorstandmitglied der WBG. Dafür werde der Bau etwas breiter, die Geschossflächenzahl verändere sich aber nicht. Dadurch gebe es nur 14 statt 17 Wohnungen. Auch werde die Außenfassade des Neubaus bepflanzt und das Dach stärker als bislang vorgesehen begrünt.

Der Gemeinschaftsraum, der sämtlichen WBG-Bewohnern am Röderbergweg zur Verfügung stehen soll, werde zusätzlich als Gästezimmer nutzbar sein, so Lehnert. Die geplanten Balkone soll es nicht geben, stattdessen werden Loggien gebaut. In der geplanten Tiefgarage soll es zwei Plätze für Carsharing und Ladestationen für Elektroautos geben.

Die bereits bestehenen Gebäuden sollen Sicht-Schutz-Rollos erhalten, auch werde derzeit geprüft, ob dort Außenaufzüge montiert werden können, sagt Lehnert. Die Bestandsmieter sollen künftig 21 Cent pro Quadratmeter weniger zahlen müssen, da sich durch die zusätzlichen Wohnungen der Anteil des Grundstücks auf mehr Parteien verteile. „Das geben wir weiter.“

Baustart im Januar

Die Wohnungsbaugenossenschaft habe Anregungen und Beschwerden der Nachbarn aufgegriffen und das gesamte Projekt überprüft, sagt Lehnert. Dadurch habe die Planung optimiert und Bedenken ausgeräumt werden können. Es gebe aber nach wie vor Personen, die die Nachverdichtung ablehnen, mit diesen werde die WBG wohl „nicht auf einen Nenner kommen“.

Baustart für das Projekt soll im Januar sein, dann werden zunächst die alten Garagen entfernt. Die Bauzeit schätzt Lehnert auf 18 Monaten.

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