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Die Anlage auf der Luxemburgerallee soll grüner und ansprechender werden.
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Die Anlage auf der Luxemburgerallee soll grüner und ansprechender werden.

Ostend

Mehr Platz zum Toben auf der Luxemburgerallee

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Anlage in der Luxemburgerallee wird mit mehr Grün und Spielgeräten aufgewertet.

Mehr Bäume, Blumen und Angebote für Kinder und Jugendliche. Das Grünflächenamt will die Grünanlage in der Luxemburgerallee aufwerten. Die Pläne stellten Mitarbeiterinnen in der Sitzung des Ortsbeirats 4 am Montag vor. Die Anregung der Initiative Gemüseheldinnen, auf einem Teil des Areals öffentlich Gemüse anzubauen, lehnte das Gremium vorerst ab.

Der Grünstreifen der Luxemburgerallee ist in die Jahre gekommen. Lange Zeit standen in der Anlage Container der Dahlmannschule, während diese saniert wurde. Vor einem Jahr hatte das Grünflächenamt Anwohner eingeladen, bei einem runden Tisch Ideen zu entwickeln, wie das fast 400 Meter lange Areal aufgewertet werden kann. Die meisten Anregungen setzt die Stadt nun für 490 000 Euro um, sagte Carola Bäsler, die das Vorhaben mit ihrer Kollegin Inga Kramer präsentierte. Die Arbeiten könnten im Herbst 2021 beginnen und bis zum Frühjahr 2022 abgeschlossen werden.

In dieser Zeit soll der Spielplatz um einen Bereich für Kleinkinder erweitert werden. Unter Dreijährige können sich dort, wo derzeit ein Labyrinth ist, etwa auf Wippe, Schaukel und Spielhaus freuen, kündigt Bäsler an. Der Irrgarten könne auf einer Rasenfläche südlich der Rhönstraße wieder angelegt werden. Derzeit reiche das Budget dafür nicht aus, weshalb zunächst eine Insektenwiese vorgesehen sei. Der vorhandene Spielplatz werde nicht verändert.

„Deutlich aufwerten“ will das Amt den Bereich für Jugendliche, sagt Bäsler. Dort würdem eine zusätzliche Tischtennisplatte, Poller für eine Slackline, „Lümmelbänke“ sowie ein Holzdeck zum Abhängen aufgebaut. Der Streetballkorb soll versetzt werden, der Bolzplatz einen Ballfangzaun und einen Asphaltbelag erhalten. Für Kunstrasen oder eine Tartan-Decke fehle das Geld.

Neu anlegen will die Stadt den Rosengarten. Das Areal werde mit einer niedrigen Hecke umgrenzt, das Baumkarree durch Robinien ergänzt. Als Bodenbelag ist Kies vorgesehen, der sich zum Boulespielen eigne.

Auf der nördlichen Rasenfläche an der Brüder-Grimm-Straße soll eine Insektenwiese gesät werden. Auf diesem Abschnitt könnte aber auch eine „essbare Insel“ entstehen, hatte die Initiative Gemüseheldinnen angeregt. Eine öffentliche Fläche, auf der Bürger:innen gemeinsam gärtnern und Gemüse anbauen - vergleichbare Flächen gibt es in der sogenannten Grünen Lunge am Günthersburgpark und am Bornheimer Hang. An der Luxemburgerallee könnten die beiden angrenzenden Grundschulen eingebunden werden, sagte Gemüseheldin Juliane Ranck. Die Finanzierung, rund 4000 Euro, sei über einen Sponsor gedeckt.

Die Idee der Initiative konnte die Ortsbeiräte nicht überzeugen. Im Ostpark gebe es bereits den Schulgarten, sagten mehrere, auch habe die nahe Brüder-Grimm-Schule einen eigenen Schulgarten. Zudem müsse vertraglich festgelegt werden, wer verantwortlich sei. Denkbar sei aber, das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt umzusetzen.

Den Plänen des Grünflächenamts stimmt das Gremium dagegen zu. Vor allem, dass die Bürger eingebunden wurden, fand Lob. Mehrere Mitglieder störten sich daran, dass der Bolzplatz nur asphaltiert wird. Sie möchten prüfen, ob das Gremium eine hochwertigere Lösung aus seinem Budget Geld zahlen kann.

Für ein neues Labyrinth gibt es derzeit kein Geld. Der Irrgarten soll für einen Kleinkinderspielplatz weichen.
Juliane Ranck und Laura Setzer (rechts) von der Initiative „Gemüseheldinnen“ wollen die Allee mitgestalten, der Ortsbeirat ist dagegen.

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