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Mehr Platz gesucht für die Uhlandschule

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Von: Dennis Pfeifer-Goldmann

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Rechtzeitig fürs Schuljahr 2023/24 sollen sechs Klassenraum- und ein Mensa-Container auf dem Schulgelände an der Ostendstraße aufgestellt werden.
Rechtzeitig fürs Schuljahr 2023/24 sollen sechs Klassenraum- und ein Mensa-Container auf dem Schulgelände an der Ostendstraße aufgestellt werden. © Monika Müller

Runder Tisch soll helfen, wie die überlastete Grundschule erweitert werden kann. Eine Überlegung ist, die Abendschule auf dem Gelände als Erweiterung zu nutzen.

Ein Runder Tisch soll dabei helfen, zügig die temporäre Erweiterung der Uhlandschule umzusetzen. Das fordert der Ortsbeirat 4 (Bornheim, Ostend) einmütig vom Magistrat. Der Runde Tisch solle einen verbindlichen Zeitplan festlegen, wie die überlastete Grundschule erweitert wird, hatten Grüne, SPD, CDU und FDP beantragt.

Die Erweiterung hat Baudezernentin Sylvia Weber (SPD) bereits angekündigt: Rechtzeitig fürs Schuljahr 2023/24 sollen sechs Klassenraum- und ein Mensa-Container auf dem Schulgelände an der Ostendstraße aufgestellt werden. Die Schulgemeinde hatte die Idee des Runden Tischs an den Ortsbeirat herangetragen, auch um durch dieses Gremium Verzögerungen zu vermeiden. Zu oft sei die Schule vertröstet worden, hatte die Ostend-Kinderbeauftragte Daniela Wehrstein erläutert. Sie trat quasi als Vermittlerin in Aktion und ist auch Mutter an der Schule.

Schulleiterin Friederike Linzenmeier bedankte sich in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats ausdrücklich für die Unterstützung. Schulnachbar Arno Lötsch hakte in der Bürgerfragestunde nach, warum überhaupt die Container nötig seien. Schließlich befinde sich auf dem Schulgelände auch die Abend-Haupt- und -Realschule. „Was spricht dagegen, für die einen neuen Standort zu suchen?“ Dann könnte die Uhlandschule einfach die Gebäude der Abendschule übernehmen.

Solche Diskussionen gebe es seit Jahren, da in Frankfurt Standorte für mehrere Schulen fehlten, erinnerte SPD-Ortsbeiratsmitglied Oliver Wolf. „Da wurde schon viel geprüft“, doch es habe sich gezeigt, dass es entlang der Hanauer Landstraße keine weiteren möglichen Schulstandorte gebe – auch nicht durch Umnutzen von Bürogebäuden, wie es Anwohner Lötsch vorschlägt.

Allerdings räumte Wolf ein, dass es gut wäre, darüber nachzudenken, ob die Abendschule nicht in die heutigen Räume der Erasmusschule an der Sonnemannstraße wechseln könne, wenn diese 2025 dort ausziehe. Auch Rektorin Linzenmeier bestätigt, dass die Idee „schon lange im Raum steht“, dass die Uhlandschule um die Räume der Abendschule erweitert werde. Jene sei aber „größer, als man denkt“, weshalb das Finden eines neuen Standortes für sie nicht lapidar sei.

Als kurzfristige Lösung führe aber jetzt nichts um die temporären Klassenräume herum. „Wir wissen nicht, ob die Lösung mit den Containern die beste ist“, sagt Friederike Linzenmeier. „Aber wir freuen uns, jetzt ins Gespräch zu kommen.“

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