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Gartenstunden auf dem Acker im Ostend

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Von: Boris Schlepper

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In den Sommermonaten gibt es viel zu ernten, etwa Schnabelsalat.
In den Sommermonaten gibt es viel zu ernten, etwa Schnabelsalat. © Doris Pegler

Der Schulgarten im Ostpark öffnet in den Ferien für alle. Kinder, Jugendliche und Familien können kostenlos und unverbindlich Beete pflegen und Gemüse ernten.

In der Erde buddeln, Kleintiere beobachten, Unkraut jäten, gießen und Gemüse ernten: Der Schulgarten im Ostpark wird in den Sommerferien für Kinder, Jugendliche und Familien geöffnet. Jeden Dienstag und Donnerstag können sie kostenlos und unverbindlich in das Angebot des Frankfurter Ernährungsrates reinschnuppern und mitmachen – jeweils von 15 bis 16.30 Uhr.

Während der Schulzeit sind in dem Garten unter anderem Kinder der Nachmittagsbetreuung der Dahlmanschule und einer AG des Helmholtzgymnasiums zugange, berichtet Ernährungsrat-Sprecherin Bärbel Praetorius. Im kommenden Schuljahr werde dort zudem ein Gartenprojekt der Herderschule umgesetzt. In den Ferien dagegen gebe es in der Anlage Kapazität für alle, die Lust haben – egal ob man nur einmal kommt oder mehrfach.

Einfach vorbeikommen

Das Angebot im Schulgarten im Ostpark (Zugang über die Ostparkstraße) läuft vom 26. Juli bis 1. September – dienstags und donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr. Interessierten können unangemeldet vorbeikommen und mitmachen. Weitere Auskünfte per E-Mail an schulgarten@ernaehrungsrat-frankfurt.de

Dabei müsse in den Sommermonaten vor allem viel geerntet werden, sagt Praetorius, „in der Zeit wird viel reif. Da brauchen wir Leute, die uns das abnehmen.“ Denn was in den Körben landet, darf man auch mitnehmen und Zuhause zubereiten, „oder direkt frisch vom Beet futtern“.

Dabei werden die Expert:innen des Ernährungsrats auch Wissenswertes vermitteln, kündigt Praetorius an. So könne etwa der Frage nachgegangen werden, wie viel Zentimeter eine Sonnenblume in der Woche wächst, warum man nicht dauernd gießen muss und was man mit Tieren macht, die uns die Ernte wegfressen. Auch der Frage, was auf den kleinen Ackern überhaupt sprießt und gedeiht, werde natürlich nachgegangen: „Es wird aktiv, spannend und lustig zugehen.“

Da der Ernährungsrat keine Aufsichtsverantwortung übernehmen kann, müssen Kinder eine volljährige Begleitperson mitbringen. Auch an Getränke und einen Sonnenschutz sollte gedacht werden. bos

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