Ostend

Neue Schule bis 2021

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Die Dezernate prüfen den Standort im Stadtteil.

Frühestens zum Schuljahr 2021/22 wird im Ostend östlich des Ostbahnhofs eine neue Grundschule eröffnet. Die Stadt führe derzeit Gespräche über einen geeigneten Standort, heißt es aus den beiden Dezernaten für Bildung und Bauen. Aus verhandlungstechnischen Gründen wollten sie noch keine Angaben zu der Fläche machen.

Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, den Standort zu sichern, sagt Jetta Lüdecke, Referentin von Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). „Wir gehen davon aus, dass es klappt.“ Der Bedarf im Ostend sei groß. Die Kapazität an der Uhlandschule sei ausgeschöpft. Vor allem durch die Fertigstellug neuer Wohnungen an der Ferdinand-Happ-Straße werde in den kommenden Jahren zusätzlicher Platz benötigt.

Bislang sehe es aber so aus, dass der Bedarf über die vorhandenen Schulen gedeckt werden könne, so Lüdecke. „Wir planen zur Zeit kein Provisorium.“ Vorausgesetzt die Stadt bekomme den Zuschlag für den neuen Standort, könne dieser voraussichtlich frühestens zum Schuljahr 2021/22 fertiggestellt werden.

Der Ortsbeirat 4 hatte indes in seiner jüngsten Sitzung die Liegenschaft Mayfarthstraße 14 an der Honsell-Brücke vorgeschlagen. Das Areal wird derzeit von der Stadt als potentieller Standort für einen Neubau der Städtischen Bühnen untersucht. Noch ist auf dem Grundstück im Osthafen der Baustoffhandel Raab Karcher untergebracht. Der Mietvertrag läuft aber 2021 aus.

Einem Antrag der Grünen folgend möchte das Stadtteilgremium nun ebenfalls prüfen lassen, ob auf dem Areal nicht auch eine Grundschule unterkommen kann. Denkbar sei eine Kombination mit anderen Nutzungen, sagte Antragsteller Martin Ried (Grüne) – etwa einer kulturellen. Möglicherweise könnten auch „gebäudetechnische Synergien“ erschlossen werden. Der Bedarf für eine neue Grundschule im Ostend sei groß, sagte Ried. Durch die zahlreichen Bauprojekte rund um den Ostbahnhof werde dieser weiter zunehmen. Die Notwendigkeit sei auch im Schulentwicklungsplan festgeschrieben.

Prinzipiell spreche nichts dagegen, das Areal an der Mayfarthstraße zu nutzen, sagt Referentin Lüdecke. Auch eine Kombination aus kultureller Nutzung und Grundschule sei denkbar. An anderen Stellen in der Stadt seien bereits Hybride aus Schulen und Wohnen geplant.

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