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Derzeit wird der Büroturm an der Ostparkstraße entkernt und umgebaut. 61 Eigentumswohnungen sollen dort entstehen. Das dahinter liegende Gebäude wird saniert und aufgestockt.  

Ostend

Frankfurt-Ostend: Apartments im Büroturm

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An der Ostparkstraße entstehen derzeit 60 Eigentumwohnungen. Zusätzlich plant der Investor in dem Gebäudeensemble einen Beherbergungsbetrieb.

Zwischen Ostpark und Ostbahnhof entstehen neue Wohnungen. Der ehemalige Büroturm an der Ostparkstraße 45 wird derzeit entkernt und umgebaut. Bislang waren dort Büro- und Schulungseinrichtungen untergebracht, jetzt sollen dort 61 Eigentumswohnungen entstehen und ein kleiner Beherbergungsbetrieb. Ende vergangenen Jahres hat die Stadt Frankfurt einer Nutzungsänderung zugestimmt, teilt das Planungsdezernat mit. Mitte 2021 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Der Turm ist Teil eines Ensembles von drei Gebäuden aus den 60er Jahren, das sich nach Norden bis zum Röderbergweg 136 hinzieht. Entwickelt wird das Projekt von der Panorama Residenz Ostparkstraße GmbH, hinter der die Family Office VK Anlagen GmbH mit Sitz in Offenbach steht. Geschäftsführer ist Benjamin von Krockow. Die Gesellschaft hat das Objekt im dritten Quartal des vergangenen Jahres gekauft. Über den Preis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilt das Unternehmen auf Anfrage der FR mit.

Das mittlere Gebäude des Ensembles ist bereits voll vermietet, 113 kleine Bestandswohnungen gibt es in dem Apartmenthaus. Der Eigentümer lasse derzeit die Gemeinschaftsflächen wie Treppenhäuser, Flure und Eingangsbereich renovieren. Bis April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die einzelnen Wohnungen möchte VK Anlagen erst sanieren, wenn eine frei werde.

Gebäude soll aufgestockt werden

Das Gebäude soll zudem aufgestockt werden. Vier zusätzliche Wohnungen sind in einem Staffelgeschoss geplant. Das Gebäude am Röderbergweg soll um eine Dachterrasse für die Mieter ergänzt werden. Auf der dortigen Grünfläche werde zudem ein Spielplatz gebaut.

Darüber hinaus ist ein Beherbergungsbetrieb mit 32 Gastbetten geplant. Die 16 Doppelzimmer sollen in einem Seitentrakt entstehen, in dem bislang eine Schülerhilfe und Vereine ihren Sitz hatten. Geplant sei, diese vor allem den Besuchern der Bewohner des Ensembles zur Verfügung zu stellen. Geprüft werden aber auch andere Konzepte wie Co-Working-Spaces – also geteilte Arbeitsräume.

Derzeit wird das Hochhaus an der Ostparkstraße „bis auf das Gerippe entkernt und umgebaut“. Dort sollen in den kommenden 18 Monaten 61 Microapartments entstehen. Ein Großteil werde mit einem Balkon oder einer Loggia ausgestattet. Wie teuer die Wohnungen werden, teilte die Gesellschaft nicht mit. Eine Vermarktung der einzelnen Eigentumswohnungen sei aber nicht geplant. Die Häuser sollen nach der Sanierung global oder einzeln verkauft werden.

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