Bombenfund

Evakuierung im Ostend

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Die im Frankfurter Ostend entdeckte Fliegerbombe wird am 7. Juli entschärft. Tausende Anwohner sind von der Evakuierung betroffen.

Die am Dienstag bei Bauarbeiten in der Nähe der Europäischen Zentralbank entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll am Sonntag, 7. Juli, entschärft werden. Dafür müssen weite Teile des Ostends und des Osthafens sowie der nordöstliche Teil von Sachsenhausen evakuiert werden. Das bestätigte ein Sprecher der Frankfurter Feuerwehr der Frankfurter Rundschau.

Im Moment gehe von der 500 Kilogramm schweren Bombe keine Gefahr aus, sagte der Sprecher. Das biete den Vorteil, „dass wir ein bisschen mehr Zeit haben, um das Ganze zu planen“. Die Bombe befindet sich in der Nähe der Kreuzung zwischen Eytelweinstraße und Mayfarthstraße und wird von der Polizei bewacht.

Im Internet hat die Feuerwehr am Mittwochmittag eine Karte des Bereichs veröffentlicht, in dem sich während der Entschärfung aus Sicherheitsgründen keine Menschen aufhalten dürfen. Die Sperrzone umfasst die EZB, den Hafenpark und den Ostbahnhof, reicht im Westen bis zur Ignatz-Bubis-Brücke, im Norden bis an den Zoo, im Osten weit in den Osthafen hinein und im Süden bis an die Offenbacher Landstraße. Wie genau die Evakuierung und die anschließende Entschärfung ablaufen, soll in den kommenden Tagen mitgeteilt werden. Noch wissen die Behörden auch nicht genau, wie viele tausend Menschen von der Räumung betroffen sein werden. Polizei und Feuerwehr bitten alle betroffenen Anwohner, auf ihre Nachbarn zuzugehen, damit die wichtigen Informationen sich schnell herumsprechen.

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