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Im Bürgergarten vom Ostpark gibt es mittlerweile drei neue Brücken, die vierte ist zwar schon abgerissen, aber noch nicht wieder aufgebaut.
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Im Bürgergarten vom Ostpark gibt es mittlerweile drei neue Brücken, die vierte ist zwar schon abgerissen, aber noch nicht wieder aufgebaut.

Ostend

Brücken im Ostpark

Die Stadt ersetzt die Holzbrücken im Bürgergarten des Ostparks. Voraussichtlich im Mai werden die Arbeiten beendet sein.

Im Mai soll die letzte von vier Brücken, die im Bürgergarten des Ostparks neu gebaut werden müssen, fertig sein. „Die Arbeiten sind stark witterungsabhängig“, sagt Michaela Kraft, Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung, und hofft auf milde Temperaturen.

Anders als bei den bereits fertiggestellten Holzbrücken, deren Fundamente noch intakt gewesen seien und nur etwas ausgebessert werden mussten, ist bei dem noch ausstehenden Bauwerk ein tragender Unterbau zu gießen. Die Kosten für den Bau der vier Brücken betragen laut Kraft rund 60 000 Euro.

Ein Neubau war nötig, weil die Holzkonstruktionen verfault gewesen seien. „Die Holzbrücken wurden in den vergangenen Jahrzehnten zwar mehrfach saniert und umgebaut. Aber jetzt war nichts mehr zu retten“, sagt Kraft über den Zustand der um 1951 errichteten Brücken. Als reine Fußgängerbrücken müssten sie ein Mindestgewicht von 500 Kilogramm pro Quadratmeter aushalten. Nur eine der vier Brücken ist befahrbar und für ein 3,5 Tonnen schweres Fahrzeug ausgelegt – Mitarbeiter des Grünflächenamtes müssten zur Pflege der Pflanzen schließlich den Bürgergarten erreichen.

Begonnen haben die Arbeiten nach Angaben von Michaela Kraft Ende vergangenen Jahres. Weil der Bürgergarten unter Denkmalschutz steht, sei zuvor die Planung in enger Kooperation mit dem Denkmalamt der Stadt Frankfurt erfolgt.

Damit die neuen Bauwerke langlebiger und pflegeleichter sind, wurden die tragenden Teile aus verzinktem Stahl hergestellt und darauf Kunststoffbohlen in Holzoptik befestigt. „Um den Charme der Brücke nicht zu zerstören, sind die Geländer aus Holz nachgebaut. Hier wurde sehr haltbare Douglasie verwendet“, sagt Kraft.

Die Maße der Brücken sind unverändert geblieben, sie sind alle rund zwei Meter lang und zwischen anderthalb und vier Meter breit. Ausgeführt werden die Arbeiten laut Kraft von einer privaten Baufirma. Die sei über eine Ausschreibung zur Instandsetzung von Brücken vom Amt für Straßenbau und Erschließung beauftragt worden.

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