Nieder-Eschbach

Den Ortsmittelpunkt in Nieder-Eschbach gemeinsam gestalten

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Ein Runder Tisch soll Ideen sammeln, wie der Bereich um die evangelische Kirche aussehen kann, bevor die Feuerwehr wegzieht.

In Nieder-Eschbach soll ein Runder Tisch darüber befinden, wie die vorübergehende Umgestaltung der Ortsmitte rund um die evangelische Kirche aussehen soll. So fordert es ein gemeinsamer Antrag von CDU und FDP im Ortsbeirat 15.

In den kommenden Jahren steht die sogenannte große Umgestaltung der Ortsmitte an. Denn die Feuerwehr wird ins Neubaugebiet Bonames-Ost an den Harheimer Weg ziehen, in Nieder-Eschbach werden dann Flächen frei. Bis es so weit ist, wollen die Stadtteilpolitiker das Erscheinungsbild mitbestimmen.

Ortsbeirat 15
Der Ortsbeirat 15trifft sich am morgigen Freitag, 22. November, um 19.30 Uhr im Saal 1 der Gaststätte „Darmstädter Hof“, An der Walkmühle 1.

Anlass zum Antrag der beiden Fraktionen war eine Diskussion in der vergangenen Ortsbeiratssitzung. Dabei ging es unter anderem um Altglas- und Altkleider-Container im Bereich Alte Hofgasse/Deuil-La-Barre-Straße, die ein Ärgernis zu sein scheinen. Sie sind oft überfüllt. Zudem sei diese Ecke anscheinend sehr beliebt, um Sperrmüll illegal abzulagern, beobachtet Ortsvorsteher Ernst Peter Müller (CDU). Er hat vor allem Pendler aus der Wetterau im Verdacht, die quasi im Vorbeifahren ihre Müll entsorgen. „Hier stand auch schon einmal ein Sofa herum.“

Für die Container soll nun bei einer Begehung ein neuer Standort gefunden werden. Doch bevor das geschieht, „sollte sich der Ortsbeirat Gedanken machen, wie der Ortsmittelpunkt gestaltet werden kann“, heißt es im Antrag.

Teilnehmen am Runden Tisch sollen die im Ortsbeirat vertretenen Parteien, Anwohner und Geschäftsleute aus der Ortsmitte, Vertreter der evangelischen Kirche, des Heimat- und Geschichtsvereins, der Feuerwehr und des Straßenverkehrsamtes. Der Ortsvorsteher soll ihn einberufen.

Müller findet die Idee gut und sinnvoll. „Wir wollen das Ohr an den Menschen haben“, sagt er. Und hofft, dass die Gedanken aus den Gesprächen dann auch eine Basis für die große Umgestaltung bilden können.

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