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Omid Nouripour feierte in seiner braunen Lederjacke.
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Omid Nouripour feierte in seiner braunen Lederjacke.

Wahlkreis 183

Omid Nouripour: Erfolgreich im vierten Versuch

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Der Grüne Omid Nouripour gewinnt den Wahlkreis 183 und ist danach „einfach nur sprachlos“.

Omid Nouripour war stinksauer. So ein Ergebnis sei inakzeptabel, sagte der Direktkandidat der Grünen im Wahlbezirk 183. Genau genommen sei es sogar „beschissen“ … allerdings sprach der 46-Jährige nicht etwa von der Bundestagswahl, sondern vom 1:1 der Eintracht gegen den 1. FC Köln am Samstag. Selbstverständlich war Nouripour, der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, im Waldstadion. Wildfremde Menschen klopften ihm nach dem Spiel auf die Schulter und wünschten ihm Glück für den Wahltag. Es sollte helfen.

Im vierten Versuch hat Nouripour den Wahlkreis, der den Osten Frankfurts sowie Teile des Nordens, des Südens und der Innenstadt umfasst, nun also gewonnen. Zuvor hatte er zweimal gegen Erika Steinbach (früher CDU) und einmal gegen Bettina Wiesmann (CDU) verloren.

Mit Interviews ließ sich der Grüne am Sonntagabend Zeit. Zwar war spätestens um 21 Uhr klar, dass er Kaweh Mansoori (SPD) und Bettina Wiesmann hinter sich lassen würde. Doch wer zu früh jubelt, werde bestraft, so etwas lerne man als Eintracht-Fan. Und so feierte Nouripour erst, als gar nichts mehr passieren konnte: „Ich bin einfach nur dankbar und sprachlos“, sagte er auf der Wahlparty der Grünen im Club Familie Montez am Osthafen. Einen Wahlkreis zu gewinnen, in dem mehrfach Rechtsaußen Erika Steinbach gesiegt hatte, sei für ihn besonders wichtig: „Das zeigt den Wandel in dieser Stadt.“

Omid Nouripour feierte in seiner braunen Lederjacke. Renate Hoyer

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