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Oeder Weg in Frankfurt: Nicht in der Türzone fahren

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Von: Florian Leclerc

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Der Sicherheitstrennstreifen ist nicht als Radweg gedacht. Foto: Monika Müller
Der Sicherheitstrennstreifen ist nicht als Radweg gedacht. © Monika Müller

Der Oeder Weg in Frankfurt wird fahrradfreundicher. Doch die Sicherheitstrennstreifen sorgen teilweise für Verwirrung.

Die Stadt markiert den Oeder Weg im Nordend derzeit zur fahrradfreundlichen Nebenstraße um. Am Flemings Hotel steht schon ein Schlagbaum, damit Autos nicht mehr vom Anlagenring in den Oeder Weg fahren können; der Radverkehr kommt daran vorbei. Für Kraftfahrzeuge bleibt die Zufahrt in den Oeder Weg aus Richtung Stadtmitte, also über die Eschenheimer Anlage, offen.

Z unächst wird der Abschnitt zwischen Querstraße und Glauburgstraße markiert. Es wird nur noch eine Fahrspur geben, 5,50 Meter breit. Multifunktionsstreifen werden eingerichtet. Etwa 70 Parkplätze fallen weg. Dafür wird der Oeder Weg am Wochenende vom 28. und 29. August erneut für den Verkehr gesperrt. Am Rand der Fahrbahn sind Sicherheitstrennstreifen zu den Parkplätzen markiert. Wer Rad fährt, soll auf der Straße fahren.

Problem wie in der Schloßstraße

Dort sind Fahrrad-Piktogramme aufgetragen. Doch wie auf der Schloßstraße in Bockenheim verwechseln viele Radfahrerinnen und Radfahrer den Sicherheitstrennstreifen mit einem Radweg. Sie fahren in dem 50 Zentimeter breiten Raum, der in der Türzone liegt.

„So ist das eigentlich nicht gedacht“, sagt Bertram Giebeler, verkehrspolitischer Sprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Frankfurt. Der Sicherheitstrennstreifen mit den gestrichelten Linien diene zum Schutz der Radfahrerinnen und Radfahrer vor Türen, die plötzlich geöffnet würden. „Der Radverkehr soll auf der Straße fahren. Das zeigen auch die Piktogramme an.“ Auf dem südlichen Abschnitt des Oeder Wegs funktioniere das bislang sehr gut.

In der Schloßstraße hat die Stadt mittlerweile Kreuze in den Sicherheitstrennstreifen markiert, damit er nicht mit einem Radweg verwechselt wird.

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