Frankfurt-Süd

Frankfurt-Süd: Natur für Stadtkinder

  • Judith Köneke
    vonJudith Köneke
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Ortsbeirat und Nassauische Heimstätte unterstützen Schulprojekte. Geld gibt es etwa für ein Grünes Klassenzimmer an der Riedhofschule.

Die Schülerinnen und Schüler der Riedhofschule bekommen ein „Grünes Klassenzimmer“. Die Nassauische Heimstätte (NH) unterstützt den Wunsch mit 2500 Euro. Die Schule in der Heimatsiedlung hat bereits einen Schulgarten. „Diesen wollen wir mit Sitzmöglichkeiten und einem Sonnenschutz attraktiver gestalten und für den Unterricht nutzbar machen“, erklärt Nina Schrader vom Förderverein der Grundschule. Die Fläche solle aber auch als Rückzugsort für die Kinder in den Pausen dienen. Im „Grünen Klassenzimmer“ lernen sie fächerübergreifend und unter freiem Himmel.

„Um das Bewusstsein für Umweltschutz in der Gesellschaft zu stärken, ist es wichtig, dass schon die Kleinsten mehr in der und über die Natur lernen“, sagt der Leitende NH-Geschäftsführer Thomas Hain.

Der Wunsch der Riedhofschule passe sehr gut zur Nachhaltigkeitsstrategie, zu der sich die Unternehmensgruppe verpflichtet habe, begründet NH-Geschäftsführer Constantin Westphal die Entscheidung für das Projekt.

In Oberrad gibt es seit Mai 2019 auf dem ehemaligen Bauspielplatz am Scheerwald nach der Umgestaltung bereits ein „Grünes Klassenzimmer“. Die Fläche wird von Schülerinnen und Schülern der Gruneliusschule, aber auch für verschiedene Projekte des Nachbarschaftszentrums Ostend genutzt. Kinder können bei verschiedenen Projekten Erfahrungen in der Natur sammeln.

„Das ist ein echter Gewinn für den Stadtteil“, sagt der Vorsteher des Ortsbeirats 5, Christian Becker (CDU). Das Engagement der Akteure will das Gremium unterstützen. Das Projekt erhält eine finanzielle Hilfe in Höhe von 1200 Euro.

Träger sind die Freunde und Förderer der Gruneliusschule sowie das Nachbarschaftszentrum Ostend, dessen Angebot sich im Rahmen des „Outdoorclubs“ an Eltern oder Großeltern mit Kinder ab dem Laufalter bis zum Schulbeginn richtet. Je nach Wetterlage soll es ab dem 20. März wieder losgehen. 

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