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Elke Winckler wurde 2014 als Oberräderin des Jahres geehrt.

Oberrad

Elke Winckler tot

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Der SPD-Ortsverein Oberrad trauert um Elke Winckler. Die ehemalige Ortsvorsteherin verstarb im Alter von 78 Jahren. 50 Jahre war sie Mitglied der SPD.

Elke Winckler ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Der SPD-Ortsverein Oberrad trauert um sein langjähriges Mitglied. „Wir werden sie und ihr Engagement vermissen“, sagt Rosita Jany, Vorsitzende des Ortsvereins. Das Engagement in der SPD begann vor 50 Jahren, als Elke Winckler in Würzburg in die Partei eintrat. Als sie 1976 nach Frankfurt zog, wurde sie Mitglied der SPD Oberrad.

Sie war als Sozialpflegerin im Ortsbezirk tätig und trat 2001 dem Ortsbeirat 5 bei. Von 2006 bis 2011 teilte sie sich mit Reinhard Klapproth (Grüne) das Amt an der Spitze des Gremiums. Nach zwei Jahren als Stellvertreterin wurde sie 2008 Ortsvorsteherin und hielt das Amt bis 2011 inne. Im Alter von 70 Jahren verließ sie das Gremium. Rückblickend sagte sie damals, dass der Umbau der Offenbacher Landstraße eines ihrer wichtigsten Anliegen gewesen sei. Dieser wurde erst 2018 fertiggestellt. Auch der Abriss der Hochhäuser im Mainfeld in Niederrad war eines ihrer Themen: Damals setzte sie sich für die Interessen der Mieter ein.

Neben der politischen Gremiumsarbeit war Elke Winckler von 1989 bis zu ihrer Rente als Gemeindepädagogin in der evangelischen Erlösergemeinde tätig. Dort engagierte sie sich für Seniorinnen und Senioren. Mehrere der von ihr ins Leben gerufenen Gruppen existieren noch heute. Auch ehrenamtlich hinterließ sie weitere Spuren im Stadtteil: 2014 wurde sie vom Bürgerverein zur Oberräderin des Jahres ernannt. Bis zuletzt, so Jany, nahm die 78-Jährige an Vorstandstreffen der Oberräder SPD teil, auch wenn ihr das Gehen immer schwerer fiel.

Ortsvorsteher Christian Becker (CDU) erinnert sich gerne an seine Vorgängerin. „Wir haben immer kollegial zusammengearbeitet und gemeinsam viel für Oberrad erreicht“, lobt er. „Ich bin sehr traurig über ihren Tod, der mich sehr überrascht hat.“

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