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OB-Wahl Frankfurt

So wählte das Westend

In der Hauptwahl hatte CDU-Kandidatin Bernadette Weyland im Stadtteil Westend-Süd noch punkten können, doch ihr Vorsprung dort ist in der Stichwahl perdu. Auch Westend-Nord geht an Peter Feldmann.

Das Frankfurter Westend ist aus der ersten OB-Wahlrunde noch geteilt hervorgegangen - der Norden wählte in der Hauptwahl Peter Feldmann, der Süden Bernadette Weyland. In der Stichwahl um das OB-Amt ist Westend-Süd nun ebenfalls zum SPD-Kandidaten Feldmann übergelaufen. Bernadette Weyland hat ihren Vorsprung hier eingebüßt.

Rückblick auf die OB-Wahl 2012

In den beiden Frankfurter Stadtteilen, die das Westend bilden, sind die politischen Präferenzen unterschiedlich verteilt. So zeigte die jüngste OB-Wahl, dass CDU-Kandidat Boris Rhein in  Westend-Süd deutlich mehr Anhänger fand als in Westend-Nord (52,7 bzw. 45,1 Prozent).

Im nördlichen Teil fanden Rot und Grün entsprechend mehr Sympathie als im südlichen Westend: Peter Feldmann von der SPD kam hier auf 28,4 Prozent und damit 3,5 Prozentpunkte mehr als in Westend-Süd. Und Rosemarie Heilig von den Grünen erreichte im Norden überdurchschnittliche 16,4 Prozent, während sie in Westend-Süd bei ihrem stadtweiten Schnitt von  14 Prozent landete.

Janine Wissler die OB-Kandidatin der Linken, belegte in Westend-Nord den vierten Platz auf der zehn Namen umfassenden Bewerber-Liste, in Westend-Süd musste sie diesen Rang Herbert Förster von den Piraten überlassen. 

Die Verteilung der Sympathien für die beiden stärksten Kandidaten hatte auch in der Stichwahl Bestand. Westend-Nord entschied sich - allerdings denkbar knapp - für Peter Feldmann, der hier 50,1 Prozent erreichte. Westend-Süd wählte mehrheitlich Boris Rhein (56,9 Prozent).

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