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Sparpreise bei RMV und NVV: Wie die Verkehrsbünde Gelegenheitsfahrer locken wollen

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Von: Florian Leclerc

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Der Sparpass für zehn Euro verbilligt Fahrten im RMV-Gebiet um 25 Prozent. Foto: Rente Hoyer
Der Sparpass für zehn Euro verbilligt Fahrten im RMV-Gebiet um 25 Prozent. Foto: Rente Hoyer © Renate Hoyer

Der RMV führt eine Art Bahncard 25 ein, der NVV eine Art Bahncard 50. Die Verkehrsverbünde wollen damit Menschen locken, die nur gelegentlich Bus und Bahn fahren.

Frankfurt – Um mehr Fahrgäste für Bus und Bahn zu gewinnen, erweitern der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) ihre Angebote. Beim RMV gibt es von Januar an einen „Sparpass“, der der Bahncard 25 gleicht.

Nach dem Kauf der Karte für zehn Euro werden Tickets für Kurzstrecken-, Einzel- und Tagesfahrten um 25 Prozent günstiger. Der Sparpass gilt verbundweit für 30 Tage. Das Startdatum ist frei wählbar. Es gibt ihn als Handyticket oder als physische Karte, die übertragbar ist.

Sparcard beim RMV und NVV: Angebot für Gelegenheitsfahrgäste

„Mit dem Sparpass möchten wir den Gelegenheitsfahrern unseren Nahverkehr schmackhafter machen“, sagte der RMV-Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Krebs. Die Karte richte sich an jene, die öfter mit Bus und Bahn führen, aber nicht oft genug, dass sich eine Zeitkarte rechne. Der Sparpass ist an Fahrkartenautomaten, in Vertriebsstellen und in der App RMVgo vom 1. Januar an verfügbar.

Der NVV führt vom 1. Januar an eine Art Bahncard 50 ein. Die „Sparcard“ kostet neun Euro. Damit werden Einzelfahrten um 50 Prozent günstiger. „Wir setzen mit der Sparcard auf das bekannte Bahncard-Prinzip, angepasst an den Nahverkehr in Nordhessen“, sagte NVV-Geschäftsführer Steffen Müller. Die Sparcard kann man unter abo.nvv.de oder in Kundenzentren und Info-Points in ganz Nordhessen bestellen. Nach einigen Tagen ist sie im Briefkasten und kann ab 1. Januar für den Kauf von Einzelfahrkarten genutzt werden. Das Abo läuft über sechs Monate. Das Startdatum ist frei wählbar. Mit der Sparcard lassen sich vergünstigte Spartickets erwerben. (Florian Leclerc)

Hessen plant pro Jahr 120 Millionen Euro für das Deutschlandticket ein. Jetzt starten die drei hessischen Verkehrsverbünde mit dessen Umsetzung.

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