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Stadt baut die Anschlussstelle Bonames ab.

Mitte Juli geht es endlich los. Dann rücken die Bagger der seit 2005 stillgelegten Anschlussstelle Bonames zu Leibe – wie es bereits vor knapp 30 Jahren beschlossen worden ist. Bis Ende Oktober baut das Amt für Straßenbau und Erschließung die ehemalige Autobahnzufahrt zurück.

„Der Rückbau ist im Planfeststellungsbeschluss festgelegt“, sagt Amtsleiterin Michaela Kraft. „Es gibt stattdessen bereits die Abfahrt Nieder-Eschbach.“ Die Bonameser Rampe werde ab dem 15. Juli entfernt. „Danach erfolgt eine Renaturierung, es kommen unter anderem neue Bäume dorthin.“ Die Bauarbeiten laufen tagsüber. In maximal zehn Nächten arbeitet das Amt auch nachts. Zum Schutz vor Lärm wird eine Lärmschutzwand an der Autobahn aufgestellt. Die Behörde investiert rund 400 000 Euro in das Vorhaben.

1990 haben die Stadt Frankfurt und das Hessische Verkehrsministerium als Vertreter des Bundesministeriums vertraglich vereinbart, die Auf- und Abfahrt Bonames nach Eröffnung der Umgehungsstraße Nieder-Eschbach zu schließen und rückzubauen. Um Bonames und Nieder-Eschbach vom Durchgangsverkehr zu entlastet. Zudem lägen die Abstände zwischen den Anschlussstellen Heddernheim, Bonames/Kalbach und Nieder-Eschbach aus Gründen der Verkehrssicherheit zu dicht beieinander.

Die Schließung der Rampe war lange umstritten. Viele Bürger protestierten dagegen, da sie dadurch längere Wege zurücklegen müssten. Vor allem Bonameser begrüßten dagegen das Aus, da der Stadtteil ohne die Anschlussstelle weniger Lärm und Abgase zu erdulden habe.

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