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Platz für Rettungsfahrzeuge

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Von: Boris Schlepper, Matthias Bittner

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Die Fahrbahn der Heinestraße bleibt unverändert. Der Magistrat plant aber eine Verkehrsberuhigung.

Der Querschnitt der Heinestraße kann nicht schmaler werden, weil noch ausreichend Platz für Müllabfuhr sowie Feuerwehr und andere Rettungsfahrzeuge bleiben muss. Grundsätzlich begrüßt der Magistrat aber die vom Ortsbeirat 3 (Nordend) angeregte Verkehrsberuhigung der Einbahnstraße zwischen Eschersheimer Landstraße und Bornwiesenweg.

Die realisierbaren Maßnahmen sollen möglichst im Zuge der regelmäßig erforderlichen Straßenerneuerung berücksichtigt werden. Ein konkreter Zeitpunkt für die Umsetzung könne nicht genannt werden, weil derzeit keine Sanierung der Straße anstehe. Unverändert bleibt der Radfahrstreifen in der Eschersheimer Landstraße. Eine breitere Fahrradspur über die Kreuzung zur Heinestraße ist nach Ansicht des Magistrats nicht sinnvoll, weil der Streifen über die Zufahrt zur Heinestraße genauso breit ist wie der Radweg davor und dahinter.

Sitzung des Ortsbeirats 3

Die nächste Sitzung des Ortsbeirats ist am Montag, 28. März, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße 24.

Die geplante Bebauung des Grundstücks Marschnerstraße / Ecke Eckenheimer Landstraße, wo derzeit noch das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Gethsemanegemeinde steht, wird Thema sein. Vertreter:innen der Bauaufsicht und des Immobilienentwicklers Max Baums werden das Projekt vorstellen und Fragen beantworten. bos

Ob in der Heinestraße einige Parkplätze entfallen können, müsse bei einer künftigen Planung ermittelt werden. In der Heinestraße wurde die neue Parkregelung – Bewohner mit entsprechendem Ausweis dürfen überall parken, alle anderen müssen einen Parkschein ziehen – im vergangenen Juli eingeführt. Erkenntnisse, ob daraus eine veränderte Nachfrage resultiere, lägen noch nicht vor.

Für Urban Gardening sei sicher noch ein Platz zu finden. Es sei beispielsweise möglich, Baumscheiben zu vergrößern und vorhandene Parkplätze mit einzubeziehen. Voraussetzung sei allerdings, dass es Patenschaften für die Beete gebe. Bei einer zukünftigen Planung biete es sich an, zusätzliche Baumstandorte zu ermitteln und den aktuellen Bestand durch ein Baumgutachten prüfen zu lassen. Generell werde bei Aufwertungen der Gehwege, etwa durch Bänke, aber darauf geachtet, eine Mindestbreite von 2,20 Metern frei zu halten, heißt es in der Stellungnahme.

Der Ortsbeirat hatte darum gebeten, ein Konzept zur Beruhigung der Verkehrssituation in der Heinestraße zu erarbeiten. Die Einbahnstraße war vor zwei Jahren wegen Bauarbeiten zum Bornwiesenweg hin gesperrt worden und wurde zur provisorischen Sackgasse. Trotz dieser Einschränkung hätten sämtliche Zufahrten und Andienungen erfolgen können, die Anwohnenden hätten die Baustellensituation sogar besser als den Normalzustand gefunden und darum gebeten, die Straße für den Durchgangsverkehr zu schließen. Das wiederum hatte die Stadt damals aber abgelehnt.

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