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Ohne Sand kein Kletterspaß im Nordend

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Das neue Spielgerät im Günthersburgpark ist eingezäunt und damit unbenutzbar, da Teile fehlen.
Das neue Spielgerät im Günthersburgpark ist eingezäunt und damit unbenutzbar, da Teile fehlen. © Rolf Oeser

Eingezäunte Klettergerüste, abgebaute Wippen: Auf manchen Spielplätzen sieht es derzeit trostlos aus. Schuld sind Materialengpässe, die dem Frankfurter Grünflächenamt derzeit massive Probleme bereiten. Bis zu einem Jahr muss man derzeit auf ein großes Spielgerät warten.

Lennie ist ein großer Fan des Spielplatzes im Günthersburgpark. Der Dreijährige liebe die verschiedenen Kletter- und Spielgeräte, sagt sein Vater Dierk Heinzling (Name von der Red. geändert). Bedauerlich sei jedoch, dass vor Wochen schon ein neues Klettergerüst aufgestellt worden ist, dieses aber nicht betreten werden darf. Ein Zaun verhindert den Zugang, auch fehlt der Sand drumherum – worüber sich nicht nur Heinzling wundert.

Ende August ist das neue Klettergerüst geliefert worden, sagt Lena Berneburg vom Grünflächenamt auf Anfrage – „mit einer Verzögerung von fünf Monaten“. Damit es aufgestellt werden kann, musste der alte Sand für das Fundament entnommen werden. Und da das neue Spielgerät größer als das alte ist, musste die marode Spielsandeinfassung entfernt werden, „da die Sicherheitsbereiche zu klein waren“.

Der Rand der Sandfläche soll nun mit L-förmigen Steinen eingefasst werden, so Berneburg. „Doch leider gibt es aktuell Lieferprobleme bei den Betonfertigteilen, sodass nach einer Verzögerung von drei Wochen voraussichtlich erst am Freitag die L-Steine geliefert werden.“

Ein Jahr Wartezeit

In der kommenden Woche werde voraussichtlich das Material eingebaut. „Dann wird auch der neue Fallschutzsand in die neue Einfassung gefüllt und das Gerät kann bespielt werden.“

Materialengpässe bereiteten dem Grünflächenamt momentan viele Probleme. „Leider ist die aktuelle Lage derzeit angespannt“, sagt Berneburg. Kleinere Spielgeräte hätten eine Lieferzeit von sechs Wochen bis zu drei Monaten, „und größere Geräte dauern bis zu einem Jahr.“ Dass die Wippe und ein Klettergerüst im Grünstreifen auf der Martin-Luther-Straße eingezäunt sind, wie eine FR-Leserin anmerkte, habe damit allerdings nichts zu tun.

Auf dem Platz, der auch von Hortkindern regelmäßig aufgesucht wird, hätten Amtsmitarbeiter:innen bei einer regulären Spielplatzkontrolle festgestellt, dass einige Balken des großen Klettergerüsts witterungsbedingt faul geworden sind, sagt Berneburg. Diese müssten ausgetauscht werden. Die Werkstatt des Amtes sei tätig geworden, die Spielgeräte sollten in Kürze wieder zugänglich sein. Bei der Wippe werde zudem ein Bauteil ersetzt. Dieses sei bestellt.

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