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Die Gerüchteküche auf dem Spielplatz brodelt.

Glauburgbunker

Spielplatz im Nordend bleibt bestehen

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Der geplante Neubau auf dem Glauburgbunker hat keine Auswirkungen auf den angrenzenden Platz.

Der geplante Umbau des Glauburgbunkers wird keine Auswirkungen auf den angrenzenden Platz und den dortigen Spielplatz haben. Das sagten Vertreter der Stadt auf Anfrage der FR. Anwohner und Eltern, die die Grünfläche häufig mit ihren Kindern aufsuchen, hatten das Gerücht gehört, dass das Areal an der Glauburg-/Ecke Lortzingstraße dem Neubau zum Opfer fallen soll.

Der Investor, der den Hochbunker an der Schwarzburgstraße abreißen möchte, habe eine Bauvoranfrage gestellt, die sich nur auf die Fläche des Gebäudes beziehe, sagt der Sprecher des Planungsdezernats, Mark Gellert. Demnach soll dort ein Neubau mit einer Schank- und Speisewirtschaft, einer Anlage für kulturelle Zwecke sowie 43 Wohnungen entstehen. In einer Tiefgarage könnten künftig 30 Autos Platz finden.

30 Prozent des geplanten Wohnraums soll im geförderten Wohnungsbau errichtet werden, erläutert Gellert. Für das Erdgeschoss sei eine kulturelle Nutzung vorgesehen – Details wolle der neue Eigentümer mit dem Kulturamt besprechen. Ein Abbruchantrag für das massive Gebäude liegt bereits vor, sagt Gellert. Auch würde das Planungsdezernat die Anfrage positiv bescheiden. Derzeit liege die Voranfrage und der Abriss jedoch auf Eis, da der Investor mit dem Amt für Bau und Immobilien in Verhandlung steht.

Noch aus Zeiten des Vorbesitzers, der in dem Glauburgbunker das Explora-Museum betrieben hat, gibt es einen Eintrag im Grundbuch, dass das Gebäude als Museum genutzt werden müsse, sagt der Referent im Baudezernernat Günter Murr. Da die Streichung der Passage eine Wertsteigerung für die Immobilie bedeute, verhandele die Stadt derzeit mit dem Investor über eine Ausgleichszahlung.

Entwarnung gibt auch das Grünflächenamt. „Wir planen dort derzeit keine Veränderungen“, sagt die stellvertretende Leiterin Heike Appel. Weder am Bolzplatz noch am Spielplatz.

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