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So soll das neue Kinderhospital an der Richard-Wagner-Straße einmal aussehen.
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So soll das neue Kinderhospital an der Richard-Wagner-Straße einmal aussehen.

Nordend

Nordend: Quartiersgarage für Clementine-Kinderkrankenhaus

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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FDP und CDU im Ortsbeirat haben Anregungen für den Neubau des Clementine-Hospitals an der Richard-Wagner-Straße. Auch eine Quartiersgarage ist im Gespräch.

Das Clementine-Kinderhospital kann erst später als geplant vom Ostend ins Nordend umziehen. Derzeit wird geprüft, ob ein auf dem Gelände stehendes Gebäude umgebaut werden kann oder abgerissen werden muss. Vor kurzem waren Mängel gefunden worden, die eine Sanierung offensichtlich unwirtschaftlich machen. Im Ortsbeirat 3 wird das als Chance gesehen, Einfluss auf die Bebauung zu nehmen. CDU und FDP haben entsprechende Anträge gestellt, die das Gremium am Donnerstag beraten wird.

Die FDP will wissen, ob auf dem Gelände des geplanten Kinderhospitals oder in der Nähe des Bürgerhospitals eine Quartiersgarage errichtet werden kann. Das Krankenhaus sei mit seiner Lage in der Nähe einer U 5-Haltestelle und an der Nibelungenallee verkehrstechnisch sehr gut angebunden, heißt es in der Vorlage. Allerdings fehlten vor Ort Parkplätze für Angehörige und Patient:innen in ambulanter Behandlung.

Das Bürgerhospital verweise auf seiner Homepage auf das Parkhaus in der Nationalbibliothek und auf Parkplätze am Hauptfriedhof, so die FDP. „Auch der Verweis auf die direkte Nachbarschaft findet sich dort, was zweifellos zu Lasten der Anwohner:innen geht.“ Beschwerden von Anlieger:innen über falsch parkende Autos zeigten, dass es zu wenig Stellflächen gebe. Mit dem Kinderhospital könne sich die Situation weiter verschärfen.

Sitzung

Der Ortsbeirat 3 trifft sich am Donnerstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße 24, Großer Saal.

Eine Quartiersgarage ist nach Ansicht der Liberalen nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Krankenhäuser sinnvoll, sondern auch für die direkte Nachbarschaft. Auch böte sich dadurch die Chance, einzelne Straßen im Quartier anschließend zu beruhigen und so mehr Platz für andere Verkehrsteilnehmer:innen oder Außengastronomie zu schaffen. Parkgebühren von Tagesbesucher:innen könnten zur Refinanzierung beitragen.

Ob eine Quartiersgarage, wie es sie etwa am Bornheimer Bethanienkrankenhaus gibt, auch im neuen Kinderkrankenhaus geben wird, kann Pressesprecher Silvio Wagner nicht sagen. Bislang sei nur ein Parkdeck vorgesehen. Werde der Bebauungsplan nicht geändert, habe die Stadt nur wenig rechtliche Hebel, dort etwas zu fordern, sagt Mark Gellert vom Planungsdezernat.

Die CDU im Ortsbeirat 3 hat gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen, die im Zuge des Neubaus realisiert werden könnten. Die Fraktion will etwa wissen, ob ausreichend viele unterirdische Parkplätze für Mitarbeitende, Besucher:innen, Patienten und Patientinnen eingeplant sind. Auch soll die Stadt darauf achten, dass bei der Planung klimafreundliche Dach- und Fassadenbegrünungen berücksichtigt werden. Dadurch könne das Gebäude im Sommer gekühlt werden; auch trage es zu einem angenehmen Mikroklima in der Umgebung bei.

Sinnvoll wäre es nach Ansicht der CDU zudem, nach Abschluss der Bauarbeiten Teile der Richard-Wagner-Straße grundzusanieren und sie fahrradfreundlicher umzugestalten. Denkbar wäre es auch, die Straße durch Bäume, Radständer, Gehwegnasen aufzuwerten und den Verkehr zeitgleich zu verlangsamen.

In einer weiteren Vorlage fordert die CDU, dass die Pläne für das Kinderkrankenhaus in einer der kommenden Sitzungen des Ortsbeirats vorgestellt werden.

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