Nordend

Glauburgstraße soll schöner werden

  • Boris Schlepper
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Der Ortsbeirat 3 will die Glauburgstraße im Nordend attraktiver machen - insbesondere für Radfahrer und Fußgänger. Die Schrägparkplätze sollen durch parallele Stellflächen ersetzt werden.

Die Glauburgstraße soll attraktiver werden. Dafür hat sich eine Mehrheit des Ortsbeirats 3 einem Antrag der SPD folgend ausgesprochen. Die Stadt soll in Abstimmung mit dem Gremium ein Konzept erarbeiten, wie die Schrägparkplätze auf der Strecke Schritt für Schritt in Parallelparkplätze umgewandelt werden können. Dadurch werde die Straße zwischen Oeder Weg und Friedberger Landstraße vor allem für Radfahrer und Fußgänger sicherer.

Die Glauburgstraße sei bereits attraktiv, sagt Antragsteller Rüdiger Koch (SPD). Viele Menschen seien dort unterwegs, besuchten Geschäfte und Restaurants. Durch das schräge Parken gebe es jedoch auf den Bürgersteigen weniger Platz. Auch ragten viele Fahrzeuge weit in die Fahrbahn hinein. Regelmäßig staue sich dadurch der Verkehr. Radfahrer müssten über die alten Straßenbahnschienen ausweichen, dadurch komme es immer wieder zu Stürzen.

Der Ortsbeirat fordert, dass die Parkplätze innerhalb eines Jahres umgewandelt werden, sobald mit der Maßnahme begonnen wird. Zunächst soll die nördliche Seite der Straße zwischen Friedberger und Spohrstraße erfolgen, wo die Gefahr für Radfahrer am größten sei. An der Regelung, dass die Hälfte der Stellflächen fürs Bewohnerparken reserviert ist, soll nichts geändert werden. Prüfen lassen will das Gremium, ob auf der Glauburgstraße ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann. Das Kopfsteinpflaster zwischen den Schienen soll durch Asphalt ausgetauscht werden.

FDP fordert Kontrollen

Nicht alle Mitglieder im Ortsbeirat begrüßen den Vorstoß. Als belebte Straße parkten dort viele, sagt Thomas Fruhwirth (FDP). Reduziere man die Stellflächen, schade das dem Einzelhandel und der Gastronomie. Besser sei es, zu kontrollieren, dass kein Fahrzeug zu weit auf die Fahrbahn rage. Ähnlich äußerte sich Adrian Berger (CDU). Er regte an, mit Markierungen deutlich zu machen, wo geparkt werden dürfe. Claudia Ehrhardt (CDU) forderte, abzuwarten, bis das Parkraumbewirtschaftungskonzept im Nordend umgesetzt werde. „Dann wird es viel mehr freie Parkplätze geben.“

Michael Mirsch (Grüne) wandte ein, dass Einkaufsstraßen, auf denen nur Radler und Passanten unterwegs seien, besser liefen.

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