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Neue Schaukeln für den Merianplatz

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Von: Matthias Bittner

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Die beiden Kinderbeauftragten Lorenz Gempper und Jette Ewerhardy haben sich für die Instandsetzung der Spielfläche am Merianplatz eingesetzt.
Die beiden Kinderbeauftragten Lorenz Gempper und Jette Ewerhardy haben sich für die Instandsetzung der Spielfläche am Merianplatz eingesetzt. © Sauda

Der Spielplatz am Merianplatz soll instand gesetzt werden. Vorgesehen sind neue Schaukeln, Sitzgelegenheiten und krähensichere Abfallbehälter.

Der Einsatz der beiden Kinderbeauftragten Jette Ewerhardy und Lorenz Gempper hat sich gelohnt: Der Spielplatz auf dem Merianplatz soll nach Auskunft des Magistrats in diesem Jahr instandgesetzt werden. „Das ist toll und war längst überfällig“, sagt Gempper und bedankt sich beim Ortsbeirat 3 (Nordend), der die Beiden unterstützt hat.

Bei einem Treffen mit Vertretern der zuständigen Ämter, dem Ortsbeirat und Guppen aus dem Stadtteil wurde besprochen, was gemacht werden soll. Auf eine Besonderheit weist der Magistrat hin: Der Merianplatz sei kein Spielplatz, sondern ein öffentlichen Platz mit integrierten Spielgeräten. Insofern habe das Areal verschiedene Nutzungsansprüche zu erfüllen. Alle baulichen Veränderungen müssten entsprechend abgestimmt werden.

Ersetzt werden zunächst die beiden defekten Schaukeln durch zwei gleichartige Modelle. Die dort vorhandenen Fallschutzplatten werden entfernt und durch einen gegossenen Fallschutzbelag ausgetauscht. Die Argumentation, eine helle Farbe für den Fallschutzbelag zu verwenden, weil dadurch die UV- und Hitzebelastung deutlich sinke, überzeugte das zuständige Grünflächenamt. Eine Nachfolgelösung ist auch für das demontierten Holzpodest geplant. Wie die Sitzgelegenheiten aussehen sollen, wird dem Ortsbeirat in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums vorgestellt. Der Ortsbeirat kann laut Magistrat wählen, welche Variante er bevorzugt. Geplant ist auch, alle Abfallbehälter gegen krähensichere Modelle auszutauschen.

Gempper ist zufrieden. „Das ist ein zentraler Ort für Kinder und Jugendliche, ja für alle Altersklassen aus der Umgebung“, sagt der Kinderbeauftragte. Es gebe einen Sandkasten, einen Basketballkorb und einen Container mit Spielgeräten, der betreut wird. Unschlagbar am Merianplatz findet Gempper aber, dass es in der Nähe eine öffentliche Toilette am Merianbad.

Die Spielfläche an der Berger Straße soll seit Jahren saniert werden, doch dem Grünflächenamt fehlt Geld und Personal. Auch in der unteren Günthersburgallee ist ewig nichts gemacht worden, bedauert Ewerhardy. Im Nordend gibt es 29 Spielplätze für 53 460 Menschen, die dort leben. Zudem gibt es sechs Bolzplätze, zwei Wasserspielplätze, acht Streetball-Plätze und je eine Skateboard- und Inlineskatebahn im Stadtteil. Ein großes Problem sei, dass für den Erhalt der städtischen Spielflächen wenig getan werde. „Sie halten nur zehn bis 15 Jahre“, sagt Gummper.

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