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Das Erdgeschoss des Neubaus soll eine soziale oder kulturelle Einrichtung nutzen.  

Nordend

Mieter für den Neubau des Glauburgbunkers im Nordend gesucht

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Initiativen und Vereine sollen das Parterre bespielen. Der Ortsbeirat 3 führt Gespräche mit Kandidaten.

Wie kann das Erdgeschoss im Neubau genutzt werden, der anstelle des Glauburgbunkers errichtet werden soll? Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit die Mitglieder des zuständigen Ortsbeirats 3. Denn nach dem Willen der Stadt wird das rund 600 Quadratmeter große Parterre an der Schwarzburgstraße einer soziale und kulturelle Nutzung vorbehalten. Die Stadtteilpolitiker suchen deshalb potentielle Mieter und vor allem einen großen Träger.

Das Gremium sei aufgefordert worden, noch vor dem Baustart zu eruieren, wer die Fläche bespielen wolle, sagt die Vorsteherin im Ortsbeirat 3, Karin Guder (Grüne). Dann könnte die Planung unter Umständen angepasst werden. Die Fraktionen führten bereits Gespräche mit Einrichtungen und Institutionen im Nordend, erklärt Guder, „mehrere haben Interesse angemeldet, Räume anzumieten“. Vielen habe die Nähe zum Glauburgplatz gefallen. Mit allen Interessierten werde es Anfang kommendes Jahres ein gemeinsames Gespräch geben.

Der Vorschlag von Baudezernent Jan Schneider, das gesamte Erdgeschoss einen Kindertagesstätte zuzuschlagen und einen großen Raum auch für eine öffentliche Nutzung zu reservieren, sei im Ortsbeirat positiv aufgenommen worden, so Guder: „Das hat aber für uns keine Priorität.“ Das Parlament wünsche sich vielmehr eine möglichst gemischte Nutzung, „etwa für Senioren, Kinder und Jugendliche und Kultur“.

Träger benötigt

Gesucht werde auch ein Träger, der die Räume vom Investor anmietet und unvermietet, sagt Guder. Im Gespräch seien etwa der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Evangelische Regionalverband und die Caritas. Sollte sich keiner bereiterklären, „könnte das auch die Stadt machen“, so die Ortsvorsteherin. „Das wäre das einfachste.“ Das Kulturdezernat habe jedoch bereits eine Absage erteilt, die Aufgabe zu übernehmen.

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„Gemeinsam mit dem Ortsbeirat schauen wir jetzt, ob es starke Mieter mit einem überzeugenden Konzept gibt“, sagt Jana Kremin vom Kulturdezernat. Die Stadt habe einer Löschung der im Grundbuch dinglich gesicherten Nutzungsbeschränkung unter anderem mit der Maßgabe zugestimmt, „dass im Erdgeschoss eine kulturelle oder soziale Nutzung für 20 Jahre auf 10 Euro pro Quadratmeter festgelegt wird“. Über die stark vergünstigte Miete werde eine kulturelle Nutzung über einen langen Zeitraum möglich gemacht.

Verein, Initiativen und Gruppen, die Interesse an einer Nutzung des geplanten Neubaus haben, können sich bei der Vorsteherin des Ortsbeirats 3, Karin Guder, melden, E-Mail: karin.guder@gmx.de.

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