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2016 stellte die Stadt die Container zunächst für die Merianschule auf, als deren altes Schulgebäude saniert wurde. Seitdem wird die Anlage auch von Kitas genutzt.
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2016 stellte die Stadt die Container zunächst für die Merianschule auf, als deren altes Schulgebäude saniert wurde. Seitdem wird die Anlage auch von Kitas genutzt.

Bornheim / Nordend

Magistrat für Umzug an den Günthersburgpark

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Das Kinderzentrum 126 aus der Rendeler Straße könnte vorübergehend in die Containeranlage nördlich des Parks ausgelagert werden. Zunächst muss der Ortsbeirat 3 zustimmen, der sich zuletzt gegen eine weitere Nutzung der potenziellen Parkerweiterung ausgesprochen hat.

Geht es nach dem Magistrat, kann das städtische Kinderzentrum (KiZ) 126 temporär in der Containeranlage am Günthersburgpark ausgelagert werden. Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) und ihre für die Umwelt zuständige Kollegin Rosemarie Heilig (Grüne) unterstützten eine Nutzung, sagt Jasmin Misev vom Bildungsdezernat auf Anfrage. Nötig sei aber die Zustimmung des für den Park zuständigen Ortsbeirats 3 (Nordend).

Das Zentrum in der Rendeler Straße ist schon länger sanierungsbedürftig. Ursprünglich sollte es während der Bauarbeiten in die ehemalige Friedrich-Stoltze-Schule an der Friedberger Anlage ziehen. Viele Mütter und Väter der Bornheimer Einrichtung lehnten das ab, da der Weg dorthin zu weit sei und die dortige Grünanlage unsicher (die FR berichtete).

Mehrere Stadtteilpolitiker und -politikerinnen aus dem Nordend haben sich bereits dagegen ausgesprochen, dass die Container auf dem ehemaligen Betriebsgelände nördlich des Günthersburgparks weiterhin als Auffangfläche für umzubauende Kitas und Schulen betrieben wird. Schon seit Jahren plant die Stadt, das Areal zu räumen, um Platz für eine Parkerweiterung zu schaffen.

Eltern des Kinderzentrums hatten erst am Dienstagabend im Bornheimer Ortsbeirat 4 auf ihre Situation hingewiesen. Das Gremium habe Verständnis für die Mütter und Väter, sagt Ortsvorsteher Hermann Steib (Grüne). Doch für den Park ist der Ortsbeirat 3 zuständig, „es steht uns nicht zu, uns in deren Dinge einzumischen“. Ein Antrag der CDU, einen runden Tisch mit allen Beteiligten zur der Verlagerung des KiZ 126 einzuberufen, fand keine Mehrheit.

Die Eltern wollen deshalb in der kommenden Sitzung des Dreiers am Donnerstag, 4. November, „Überzeugungsarbeit“ leisten, kündigt eine Mutter an. Schließlich gehe es nur um ein Jahr, in dem die rund 80 Kinder aus der Rendeler Straße an den Park ziehen müssten, „wir wollen da nicht dauerhaft hin“.

Sollte sich der Ortsbeirat 3 gegen einen Umzug an den Günthersburgpark aussprechen, müsste nach einem alternativen Standort gesucht werden, sagt Referentin Jasmin Misev. Die weitere Nutzung der Container wäre aber die beste Lösung. Am KiZ liege jedoch „keine Gefahr im Verzug“ vor, die Sanierung sei aber schon lange geplant.

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