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Konzept gegen Partys

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Von: Boris Schlepper

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Nach den Partys, die auf Plätzen wie hier an der Friedberger Landstraße freitags stattfinden, bleibt oft noch Müll liegen.
Nach den Partys, die auf Plätzen wie hier an der Friedberger Landstraße freitags stattfinden, bleibt oft noch Müll liegen. © Michael Schick

Der Ortsbeirat im Nordend will eine öffentliche Bürgeranhörung mit den Ämtern der Stadt, um gemeinsam nach einer Lösung für die Partys zu suchen, die auf öffentlichen Plätzen des Stadtteils völlig aus dem Ruder laufen.

Der Ortsbeirat 3 will die Situation auf den Plätzen im Nordend im Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner verbessern. Die Fraktionen von Grüne, SPD und CDU fordern deshalb in einem gemeinsamen Antrag eine öffentliche Anhörung. Bei dieser wollen sie mit Vertreterinnen und Vertreter der Ämter, der FES, Stabstelle Sauberes Frankfurt, Stadt- und Landespolizei sowie den Dezernentinnen für Sicherheit und Ordnung, für Klima und Umwelt und Kultur nach Lösungen suchen. Über die Vorlage berät das Gremium in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag.

Seit längerem schon werden der Luisen-, Martin-Luther-, Merian- und Matthias-Beltz-Platz von Feiernden genutzt. Vor allem an den Wochenenden treffen sich dort zum Teil Hunderte, um bis spät in die Nacht Party zu machen – zum Leidwesen der Nachbarschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten sich an den Ortsbeirat 3 gewandt und um eine Bürgeranhörung gebeten, heißt es in der Vorlage. Diese soll nach Ansicht von Grünen, SPD und CDU möglichst im Januar oder Februar stattfinden. Die drei Fraktionen wollen vermeiden, „dass sich die zum Teil völlig aus dem Ruder gelaufenen Feiern im kommenden Frühjahr, Sommer und Herbst wiederholen“.

Bei der Anhörung sollen etwa die Themen Sauberkeit, Platzgestaltung, und Pflege der Grünflächen berücksichtigt werden. Auch über die Gestaltung der Außengastronomie, die Nachtkonzessionen von Kiosken und „fliegende Getränkehändler“ sowie die rechtlichen Möglichkeiten zur Durchsetzung der Nachtruhe soll diskutiert werden. Außerdem wollen die drei Fraktionen über Ausweichflächen sprechen, die der Zielgruppe an den Wochenendabenden zwischen März und September alternativ angeboten werden könnten.

Initiativen aus der Anwohnerschaft sollten im Vorfeld die Möglichkeit erhalten, weitere Fragen einzureichen, heißt es in der Begründung. Dadurch könnten an der Anhörung bereits möglichst konkrete Lösungen für die Vorschläge der Nachbarschaft unterbreitet werden. Die zuständigen Ämter und Dezernate sowie Landespolizei und FES sollen ein „möglichst dezernatsübergreifend abgestimmtes Handlungskonzept vorlegen und zur Diskussion stellen“. Das sei auch wichtig, da sich im Magistrat personelle Veränderungen ergeben haben. bos

Der Ortsbeirat 3 tagt am heutigen Donnerstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr, im Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24.

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