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2015 gestalteten die Künstlerinnen Michaela Heidlas-May, Pia Grambart-Delalic und Nicole Wächtler (v.l.) das Gärtnerhaus.

Günthersburgpark

Graffiti entfernen

  • Boris Schlepper
    vonBoris Schlepper
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Das Künstlerkollektiv „Three for Wall“ streicht das alte Gartenhäuschen neu an. Nicht alle Fraktionen begrüßen den Vorstoß.

Das alte Gartenhäuschen im Günthersburgpark soll noch einmal von den Künstlerinnen der Gruppe „Three for Wall“ restauriert werden. Der Ortsbeirat 3 zahlt dafür 2200 Euro aus seinem Budget. Dafür hat sich das Gremium einem Antrag der SPD folgend mehrheitlich ausgesprochen.

Derzeit sei das bunt angemalte Gebäude, das sich unweit der Wetteraustraße befindet, durch Graffiti verunstaltet und brauche einen neuen Anstrich. Nach dem Willen des Ortsbeirats soll deshalb künftig ein Schutzanstrich angebracht werden.

Die Künstlerinnen hatten das Häuschen erstmals 2015 mit bunten Motiven verziert. Sollten die Malereien erneut beschmiert werden, könne der Jugendladen Bornheim beauftragt werden, alles mit Graffiti zu besprühen, sagt Antragsteller Rüdiger Koch.

Nicht alle Fraktionen begrüßen den Vorstoß. Das Projekt zu finanzieren sei eine „unnütze Ausgabe“, sagt Manfred Zieran (Ökolinx). In Zeiten der Corona-Pandemie brauche das Gremium „die Reserven für Wichtigeres“. Ähnlich sehen es auch die Vertreter von FDP und Linke. Bevor das Gebäude erneut verunstaltet werde, sei es sinnvoller, gleich Graffiti-Künstler zu beauftragen, sagt der Liberale Thomas Fruhwirth. Diese hätten eine höhere Chance, dass sie nicht zerstört werden.

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