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Die Bürgerinitiative Grüne Lunge kämpft für den Erhalt der Kleingärten im Nordend.

Nordend

Nordend: Kampf gegen Bau der Günthersburghöfe  geht weiter

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Die Bürgerinitiative Grüne Lunge bekämpft die Günthersburghöfe mit Kräuterbeeten. 

Die Bürgerinitiative Grüne Lunge am Günthersburgpark ruft zum Frühjahrsputz auf. Die Gartenfreunde wollen am Samstag, 16. März, ab 10 Uhr das Gelände aufräumen und für den Anbau von Obst und Gemüse herrichten. Treffpunkt ist am Ende der Wetteraustraße oberhalb des Günthersburgparks. Beiträge zum Picknick sind willkommen.

Um Plastikmüll zu vermeiden, sollen Besucher Geschirr mitbringen. Außerdem Gartenhandschuhe, Grabegabel, Spitzhacke, Spaten. Entstehen soll ein Grüne Soße- und Gemüse-Paradies. „Wir wollen Beete anlegen, in denen unser zukünftiges Essen gedeihen kann“, schreibt die BI in ihrem Aufruf.

Die Gruppe stemmt sich gegen die städtischen Pläne, die für das Gebiet etwa 1400 Wohnungen vorsehen. Ein Bebauungsplan ist in Arbeit. Als Grundlage dient der Siegerentwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs. Unter dem Namen „Günthersburghöfe“ sollen sechs Höfe und ein Hochhaus entstehen.

Die Gärten seien ein ursprüngliches Stück Natur, für die Menschen in der Stadt wichtige Frischluftschneise und Refugium für allerlei Tier- und Pflanzenarten. Und unbedingt erhaltenswert, findet die BI. „Frankfurt braucht keine neuen exklusiven Wohnungen für wenige“, schreibt sie im Aufruf. Statt dessen: frisches Obst und Gemüse. Besonders Grüne Soße. Der Politik wirft die BI vor, Stadtentwicklung wie im 20. Jahrhundert betreiben zu wollen. Immer mehr Autoparkplätze würden geschaffen, nach wie vor stünden Beton und Gasheizungen viel zu hoch im Kurs. Hauptinvestor sei die Instone AG. Die setze eher auf Luxus- statt bezahlbaren Wohnungen.  

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