Nordend

Teuer wohnen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Der Rohbau des Wohnkomplexes „Marie“ steht - in einem Jahr sollen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner einziehen. Günstig sind die Wohnungen nicht.

Auf dem Gelände des früheren Marienkrankenhauses im Nordend ist jetzt Richtfest für den Wohnkomplex „Marie“ gefeiert worden. Bei diesem Anlass hat der Projektentwickler Instone einen Glockenturm auf den Dachstuhl aufgesetzt, bei dem es sich nach seinen Angaben um eine Nachbildung des historischen Glockenturms auf dem Dach der früheren Kapelle des Krankenhauses handelt. Die Arbeiten liegen laut Instone im Zeitplan. In gut einem Jahr sollen die ersten Bewohner einziehen können.

Auf dem Areal entstehen in acht Neubauten 181 Eigentumswohnungen, von denen 14 zu einem reduzierten Preis angeboten werden. Parallel wird das frühere Schwesternwohnheim so umgebaut, dass es Platz für 55 geförderte Mietwohnungen bietet. Dabei soll es sich je zur Hälfte um Sozialwohnungen und um Wohnungen des zweiten Förderwegs handeln.

Das Projekt ist unter anderem wegen der hohen Preise für die frei finanzierten Eigentumswohnungen umstritten. Diese beginnen laut Instone bei 7000 Euro pro Quadratmeter. Die geförderten Eigentumswohnungen wurden dem Projektentwickler zufolge für 4500 Euro pro Quadratmeter an Familien mit mittleren Einkommen verkauft.

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