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Seit sieben Jahren steht der halbrundeGlasbau an der Ecke Berger Straße / Musikantenweg leer. Jetzt soll er bebaut werden. 

Nordend

Frankfurt-Nordend: Wohnen in der ehemaligen Videothek

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Neuer Eigentümer plant Wohnungen in dem Glaspavillon an der Berger Straße. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen.

Voraussichtlich spätestens Ende des Jahres können die Bauarbeiten an der ehemaligen Tomin-Videothek an der Berger Straße beginnen. Der neue Eigentümer möchte dort ein fünfgeschossigem Gebäude mit einen Mix aus Wohnen und Gewerbe errichten. In den kommenden Monaten soll ein Bauantrag eingereicht werden.

Seit 2013 steht der Glaspavillon leer. Anfang des Jahres hat die FBW-Gruppe aus Dreieich das Grundstück zwischen Berger Straße und Musikantenweg gekauft. Das Unternehmen entwickelt auch das ehemalige Gaumer-Grundstück zwischen Berger und Ringelstraße. Vorheriger Eigentümerin der alten Videothek war zuletzt die Vesterra Wohnen GmbH. Vor fünf Jahren hat sie die Immobilie von Investor Ardi Goldman übernommen.

Die FBW-Gruppe arbeite derzeit an der Planung, sagt Projektentwicklerin Svenja-Christin Pullmann. Sie rechne damit, dass der Bauantrag in den kommenden zwei Monaten eingereicht werden könne. Sobald die Stadt grünes Licht gibt, sollen die Arbeiten starten. Bislang seien 20 kleinere und vier größere Wohnungen vorgesehen. Ob diese vermietet oder verkauft werden, sei noch offen. Im Erdgeschoss soll Platz für Gewerbe entstehen, wo etwa eine Praxis, Einzelhändler oder eine Gastronomie unterkommen könne.

Geplant sei kein kompletter Neubau, sagt Pullmann. Die Gruppe aus Dreieich wolle den Glaspavillon nicht abreißen, sondern nur kernsanieren. Das Gebäude werde bis auf den Rohbau zurückgebaut und anschließend bis zur Höhe der Nachbargebäude auf insgesamt fünf Etagen aufgestockt. Für die Liegenschaft gibt es seit fünf Jahren eine positiv beschiedene Bauvoranfrage. Demnach kann dort ein Wohn- und Geschäftshaus mit 21 Wohneinheiten und einem Lokal im Parterre errichtet werden.

Der Ortsbeirat 3 hatte sich dafür ausgesprochen, dass in dem Gebäude künftig keine Gastronomie mehr unterkommt sondern Einzelhandel. Zuletzt waren dort verschiedene Pup-up-Stores.

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