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Anwohner fürchten Staub, Lärm und die Erschütterungen während der Abbrucharbeiten. Foto: Christoph Boeckheler
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Anwohner fürchten Staub, Lärm und die Erschütterungen während der Abbrucharbeiten.

Nordend

Glauburgbunker wird abgerissen

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Die Arbeiten am Glauburgplatz im Frankfurt-Nordend beginnen kommende Woche. Der Abbruch des Betonkolosses aus dem Zweiten Weltkrieg soll ab April losgehen.

Voraussichtlich Mitte kommender Wochen sollen die Bauarbeiten am Glauburgbunker beginnen. Die Bauaufsicht habe mitgeteilt, dass dann die vorbereitenden Arbeiten für den Abriss des Gebäudes losgehen, teilt die Vorsteherin des Ortsbeirats 3, Karin Guder (Grüne), mit. Der Bauherr habe dies bestätigt.

Ursprünglich hatte der Investor geplant, den Betonkoloss am Glauburgplatz bereits im Januar 2020 abzureißen – unter anderem durch Sprengungen. Das Gebäude aus dem Zweiten Weltkrieg soll einem Wohngebäude mit Platz für soziale und kulturelle Nutzung weichen.

Der Abbruch ist umstritten. Eine Bürgerinitiative lehnt ihn ab. Sie befürchtet für die Anwohner:innen extreme Belastungen durch Lärm und Schmutz. Vor allem die direkt neben dem Gebäude liegende Schwarzburgschule und die Kita würden stark belastet. In Corona-Zeiten, wo gelüftet werden müsse, sei der Abriss nicht realisierbar.

Der Bauherr, die Delom GmbH, plane dennoch, bis Ende März die Baustelle einzurichten und etwa Treppe und Mauer zu entfernen, teilt Guder mit. Erst danach könne mit dem eigentlichen Abriss begonnen werden. Über die Schritte werde das Kommunikationsunternehmen der Delom im Internet informieren. Außerdem seien zu Beginn der Arbeiten Info-Flyer für die Nachbarschaft vorgesehen.

Auf der Homepage www.baustelle-lortzingstrasse.de indes ist am Donnerstag nichts vom Baustart zu lesen. Dort stehen nur Weihnachtsgrüße.

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