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Stadtteilparlament

Ortsbeirat beschließt Corona-Hilfen für Vereine

  • Sabrina Butz
    vonSabrina Butz
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Der Ortsbeirat 9 gibt rund 12 000 Euro aus, um Vereine in Eschersheim, Ginnheim und am Dornbusch zu unterstützen, die wegen Corona in finanzielle Nöte geraten sind.

Der Ortsbeirat 9 hat sich auf einen vorläufigen Kompromissvorschlag für Corona-Hilfen geeinigt, die Vereine in Eschersheim, Ginnheim und Dornbusch erhalten sollen. Nach einem Stadtverordneten-Beschluss im September darf dafür nur die Hälfte des jährlichen Ortsbeirats-Budgets vergeben werden, erläutert Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU). Jedes Stadtteilgremium erhält 50 Cent im Jahr pro Einwohner:in. Da im Ortsbezirk 950 442 Menschen gemeldet sind, stehen dem Ortsbeirat für die Corona-Hilfen vorerst maximal 12 610,50 Euro zur Verfügung. In vergangenen Beschlüssen hatte der Ortsbeirat für die Hilfen eigentlich 42 000 Euro verplant.

Kontrovers diskutiert hat das Stadtteilparlament über die Fragen, wer die Summe erhalten soll. Hesse hatte vorgeschlagen, je 1100 Euro an den Familienchor Eschersheim, die Concordia Eschersheim, die Freunde und Förderer der Heinrich-Seliger-Schule, die Griechische Sportunion, die Frankfurter Spatzen, den Verein Budokwan, den TSG 51, die SV Blau Gelb und an den Turnverein Eschersheim zu geben. Das Ginnheimer Blättchen wollte 1000 Euro, diese soll es bekommen. Die genannten Gruppen hätten den für die Unterstützung notwendigen Fragebogen über ihre finanzielle Notlage ausgefüllt. So käme man auf insgesamt 12 000 Euro, erklärt Hesse.

Ingrid Häußler (FDP) scheiterte mit ihrem Vorschlag, die Vereine zu priorisieren, die kurzfristiger als die anderen Geld benötigten: Etwa das Nachhilfe-Kooperationsprojekt von Wöhler- und Heinrich-Seliger-Schule. Da es versuche, Lernschwierigkeiten in der Corona-Pandemie auszugleichen, sollte es in einem Extra-Antrag mit 3000 Euro aus dem Ortsbeiratsbudget unterstützt werden. Auch der Förderverein der Heinrich-Seliger-Schule sollte 3000 Euro bekommen. Die anderen Vereine sollten nur 500 Euro erhalten. Über das Ginnheimer Blättchen wollte Häußler im Januar diskutieren. Sie bezweifelte, dass die anzeigenfinanzierte Stadtteilzeitung wegen Corona in einer finanziellen Notlage stecke.

Herausgegeben wird das Blättchen vom Ginnheimer Gewerbering. Vorsitzender Patrick Zisch sagt, dass eine finanzielle Hilfe notwendig wäre. Viele Mitgliedsbeiträge seien wegen finanzieller Probleme weggefallen, es gebe keine externen Anzeigen mehr.

In der Ortsbeiratssitzung kritisierte Christiane Loizides (CDU) Häußlers Vorschlag auch noch aus einem anderen Grund. Sie fürchtete, dass es mit einem Extra-Antrag länger braucht, bis das Geld bei den Schulen ankommt. „Eigentlich waren die Hilfen schnell und unbürokratisch gedacht“, sagte die CDU-Politikerin.

SPD-Fraktionsvorsitzende Sylvia Kunze (SPD) wies darauf hin, dass künftig mehr Geld bereit gestellt werden soll. Ein weiterer Beschluss des Hauptamts sei auf dem Weg.

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