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Jannis Plastargias scheut auch harte Themen nicht.

Auszeichnung

Nordend: Autor Jannis Plastargias erhält Preis

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Der Autor, Sozialarbeiter und Stadtteilhistoriker Jannis Plastargias wird für seine Bücher geehrt. 

Der Autor, Sozialarbeiter und Stadtteilhistoriker Jannis Plastargias wird vom Ortsbeirat 3 mit dem Stadtteilpreis 2018 ausgezeichnet. Plastargias, der aus zehn Bewerbern ausgewählt wurde, schreibt über Jugendliche, Schwulsein und die Schwierigkeit damit, begründet der Ortsbeirat. In einer Trilogie geht es um das Leben von Jugendlichen in der Großstadt. In einem Briefroman konfrontiert er Jugendliche mit dem schwierigen Thema Krebs und Tod.

Doch Plastargias bleibt nicht nur am Schreibtisch. Der 43-Jährige geht in Schulen, um das persönliche Gespräch mit den Jugendlichen zu suchen, so der Ortsbeirat. Besonders setzt sich der Diplom-Pädagoge für junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren ein, die einen Migrations- oder Fluchthintergrund haben. Für sie organisiert er kulturelle und sportliche Projekte, etwa Foto- und Filmworkshops. Zudem engagiert er sich in unterschiedlichen Lyrik-Veranstaltungen der Stadt, wie dem Diary Slam oder „Gallus liest“.

Für den Stadtteilpreis waren dieses Mal Schriftsteller, die im Nordend arbeiten und wohnen, aufgerufen, sich zu bewerben. Das Gremium war erstaunt und erfreut über die große literarische Vielfalt der Einsendungen. Der mit 600 Euro dotierte Preis wird heute im Rahmen des Neujahrsempfanges verliehen.

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