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Mitglieder des Ortsbeirats 3 haben sich schon mehrfach dafür ausgesprochen, dass die Container auf dem ehemaligen Gelände des Grünflächenamtes oberhalb Günthersburgpark bald verschwinden. Foto: Monika Müller
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Mitglieder des Ortsbeirats 3 haben sich schon mehrfach dafür ausgesprochen, dass die Container auf dem ehemaligen Gelände des Grünflächenamtes oberhalb Günthersburgpark bald verschwinden.

Nordend

Debatte um Containeranlage am Günthersburgpark

  • Boris Schlepper
    VonBoris Schlepper
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Zwei Kinderzentren wollen das ehemalige Betriebsgelände temporär weiter nutzen. Der Magistrat unterstützt die Forderung, der Ortsbeirat 3 lehnt es bislang ab.

Die Debatte um die Containeranlage am nördlichen Ende des Günthersburgparks hat eine neuen Schub erhalten. Nicht nur das Kinderzentrum 126 (KiZ) will die Container während der anstehenden Sanierung seines Hauses in der Rendeler Straße nutzen. Auch das KiZ Burgstraße, das bereits seit 2016 auf dem ehemaligen Werkstattgelände des Grünflächenamts untergebracht ist, will bleiben – bis für die Einrichtung ein neues Domizil gefunden wird. Doch eigentlich soll das Gelände für eine Erweiterung des Parks geräumt werden.

Erst jüngst hatten Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und ihre für Bildung zuständige Kollegin Sylvia Weber (SPD) mitgeteilt, dass die Parkerweiterung zugunsten des KiZ 126 auf Frühsommer 2023 verschoben werden könne. „Das Jahr könnten wir gut gebrauchen“, sagt Nicole Möhrmann vom Bildungsdezernat. Für diese Zeit könnte auch das KiZ Burgstraße bleiben, „das wäre im Sinne aller Familien“, die in der Pandemie besonders gelitten hätten. Nötig ist jedoch die Zustimmung des Ortsbeirats 3. Bislang hat sich das Stadtteilgremium dagegen ausgesprochen, die Erweiterung weiter zu verschieben. Am Donnerstag werden sich die Stadtteilpolitiker erneut mit dem Thema beschäftigen. Eltern des Kinderzentrums Rendeler Straße wollen in die Sitzung kommen und für ihr Anliegen werben.

Standort für KiZ Burgstraße

Auch Mütter und Väter des KiZ Burgstraße möchten vorsprechen. Seit 2016 ist die Einrichtung am Park. Damals mussten die Kinder ihre Räume in der Merianschule an der Burgstraße verlassen, die die Stadt grundsaniert hatte. Da die Grundschule mehr Platz braucht, war von Anfang an klar, dass das Kinderzentrum nicht mehr zurück kann. Zwar habe die Stadt einen potenziellen neuen Standort, sagt Möhrmann. Doch gebe es dort Verzögerungen. Bis Sommer 2023 werde dieser nicht fertig.

Im vergangenen Sommer erhielten die Mütter und Väter die Nachricht, dass das Zentrum vorübergehend geschlossen werde und die Kinder in verschiedene Einrichtungen verteilt werden. Die Wünsche der Eltern seien dabei berücksichtigt worden, sagt Möhrmann. Dennoch sei die Situation für Kinder und Eltern unschön, kritisiert Elternbeirätin Tanja Alci. Freundschaften würden so zerstört, die Mädchen und Jungen müssten neue Bindungen zu anderen Erzieher:innen aufbauen. Auf die Mütter und Väter komme eine weitere Eingewöhnungszeit zu, auch müssten sie neue Wege organisieren.

Eigentlich sollten die Eltern des KiZ Burgstraße Anfang Oktober informiert werden, wohin ihre Kinder gehen. Doch da sie gegebenenfalls doch länger am Günthersburgpark bleiben können, hängt wieder alles in der Schwebe. Manche Eltern schöpften dadurch neue Hoffnung, so Alci. Andere seien frustriert.

Der Ortsbeirat 3 trifft sich am Donnerstag, 4. November, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße 24. In der Sitzung werden Vertreter:innen des Clementine Kinderhospitals und des Bürgerhospitals über die geplante Verlegung an die Richard-Wagner-Straße berichten. Vertreter:innen der Klinik Maingau vom Roten Kreuz werden die Planungen zur Erweiterungsfläche vorstellen.

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