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Nils Kößler kandidiert nicht für den CDU-Vorsitz in Frankfurt

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Von: Florian Leclerc

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Nils Kößler.
Nils Kößler. © Christoph Boeckheler

Wer wird neuer Parteichef der Frankfurter CDU? Jan Schneider zieht sich von dem Posten zurück, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Römer will nicht kandidieren.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Römer, Nils Kößler, will nicht für den Kreisvorsitz seiner Partei kandidieren. „Eine Kandidatur strebe ich daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht an“, sagte er am Mittwoch, nachdem er zuvor sein Interesse bekundet hatte. Die Delegierten wählen den neuen Kreisvorstand bei einem Parteitag am 12. März. Der derzeitige Parteichef Jan Schneider tritt nicht erneut an.

Zwar habe er deutliche Unterstützung aus der Partei erhalten, sagte Kößler. Gleichzeitig sei die Sorge geäußert worden, die Aufgabe als Parteichef gehe zu Lasten der Arbeit im Römer. „Die geäußerte Sorge teile ich nach reiflicher Überlegung zwar nicht, nehme sie aber ernst.“ Dem neuen Kreisvorstand werde er als Fraktionsvorsitzender im Römer weiterhin angehören. Für den Kreisvorsitz sind nun noch zwei Parteimitglieder im Gespräch, Bettina Wiesmann und Uwe Becker. Bettina Wiesmann war Abgeordnete im Hessischen Landtag, ab 2018 im Bundestag, verlor aber ihr Direktmandat bei der Bundestagswahl, bei der sie Platz drei in ihrem Wahlkreis erreichte. Zuletzt hatte sie ein Reformprogramm für die Partei vorgestellt. Uwe Becker war bereits bis 2017 Kreisvorsitzender und bis Herbst Bürgermeister und Kämmerer in Frankfurt. Der hessische Antisemitismusbeauftragte wird von Februar an Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten in Hessen.

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