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Zum Abschuss freigegeben: Ab dem 1. September wird es für Nilgänse in Frankfurt ungemütlich.
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Zum Abschuss freigegeben: Ab dem 1. September wird es für Nilgänse in Frankfurt ungemütlich.

Frankfurt

Nilgänse zum Abschuss freigegeben

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Die Vögel breiten sich aus - doch ihr Kot ist gesundheitsgefährdend. Daher werden Nilgänse in den Frankfurter Schwimmbädern ab dem 1. September gejagt.

Im Kampf gegen die immer zahlreicher auftretenden Nilgänse greift die Stadt jetzt zum äußersten. Die Jagdbehörde habe die Erlaubnis erteilt, die Gänse ab 1. September in öffentlichen Schwimmbädern abzuschießen, sagte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) am Dienstagabend im Umweltausschuss. Der Anlass dafür ist ein Hinweis des Gesundheitsamts, wonach der Kot der Nilgänse gesundheitsgefährdend sei. Entsprechende Proben waren auf den Liegewiesen der Freibäder entnommen worden. Schwimmbadbesucher, insbesondere mit kleinen Kindern und Säuglingen, sollen nun auf die Gesundheitsgefahr hingewiesen werden.

Bislang galten die Nilgänse nur als Störenfriede. Im Riedbad in Bergen-Enkheim etwa gibt es die Befürchtung, dass die Gäste wegbleiben, da sich dort seit zwei Jahren immer mehr Tiere ausbreiten. Zuletzt seien es 25 gewesen.

Mit den jetzt vorliegenden Untersuchungsergebnissen sei der Handlungsdruck aber größer, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und ergänzte: „Gesundheitsschutz geht vor Tierschutz.“ Bis zum 1. September seien die Nilgänse geschützt. Allerdings dürften ab dem 1. September die Liegewiesen in den Freibädern ohnehin nicht mehr so stark frequentiert sein. Heilig versprach, die Untersuchungen des Gesundheitsamts auch auf öffentliche Anlagen mit Wasserspielen auszuweiten, um die Tiere gegebenenfalls auch dort abschießen zu können. Der Erfolg eines Abschusses sei allerdings umstritten, sagte Heilig. Vogelschutzexperten warnten, für jede abgeschossene Gans kämen zehn neue.

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