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Ibo Bakari ist oft unterwegs in seinem Stadtteil.

Niederrad

Vielfalt gemeinsam entwickeln

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Ibo Bakari ist neuer Quartiersmanager in Niederrad. Er will an die Arbeit seiner Vorgängerin Angela Wolf anknüpfen. Vernetzung ist dabei eines seiner zentralen Anliegen.

In der Corona-Zeit bleiben viele Dinge und Vorhaben liegen. Nicht so bei Ibo Bakari. Er hat nun seine neue Stelle als Quartiersmanager in Niederrad angetreten und folgt damit Angela Wolf nach. Das geschieht in einer Zeit, die, wie die Caritas als Träger des Quartiersmanagements mitteilte, „viele Umstrukturierungen erfordert“.

Und so geht Bakari, der Urbanistik studiert und einen besonderen Fokus auf das soziale Miteinander und die Vernetzung in der Stadtentwicklung legt, mit frischen Ideen ans Werk. Mit Blick auf seine Vorgängerin, die eine neue Stelle angetreten hat, stellt er zunächst fest, dass Wolf „die Entwicklung einer gemeinsamen Identität im gesamten Stadtteil ein wichtiges Anliegen“ gewesen sei. Das habe sehr gut geklappt: Niederrad sei ein bunter Stadtteil, in dem Vielfalt im Rahmen dieser gemeinsamen Identität möglich sei. Bakari wolle jetzt daran anknüpfen.

Ihm sei es ein großes Anliegen, „daran weiterzuarbeiten, diese Vielfalt weiterzuentwickeln, sie zu stärken und gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern neue Projekte anzugehen und mit den bestehenden Institutionen zu vernetzen“, sagt er.

Niederrad weiterhin solidarisch vernetzen

Vernetzung ist ihm nicht neu, denn das war auch bereits Teil seiner ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten, die er während seines Studiums geleistet hat. Zu den konkreten Projekten, die im kommenden Jahr in Niederrad anstehen und die Ibo Bakari begleiten möchte, zählen unter anderem der Beginn des Neubaus Sportpark Mainfeld oder die Weiterentwicklung der Allgemeinen Sozialberatung.

Bakari hofft, dass das Caritas-Quartiersmanagement von den Menschen in den Hochhäusern des Mainfelds, in der ehemaligen Bürostadt im Lyoner Quartier sowie im gesamten südlichen Stadtteil als offene Anlaufstelle wahrgenommen wird. Diese soll beispielsweise dazu dienen, Initiativen zu gründen, ehrenamtliches Engagement der Niederräderinnen und Niederräder zu forcieren, das Wohnumfeld zu gestalten oder Fragen zum Mietverhältnis zu stellen.

Gemeinsam könne man so „daran arbeiten, Niederrad weiterhin solidarisch zu vernetzen“, beschreibt Bakari eines seiner Ziele. Um das zu erreichen und für die Bewohner und Bewohnerinnen in Niederrad gut sichtbar zu sein, ist der neue Quartiersmanager regelmäßig mit seinem roten „Nieder-Rad“ im Stadtteil unterwegs.

Erreichbar ist Ibo Bakari unter Telefon 29 82 20 50 oder per E-Mail an: ibo.bakari@caritas-frankfurt.de.

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