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Niederrad

Ein Versuch, gute Laune zu verbreiten

  • vonKatja Sturm
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Virtueller Neujahrsempfang beim Niederräder Ortsverein der SPD. Auch Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen konnte dieses mal dabei sein.

Der Januar gilt als Monat, in dem überdurchschnittlich viele Sektkorken knallen. Nicht nur Schlag Mitternacht am ersten Tag, sondern auch bei den zahlreichen Neujahrsempfängen, mit denen Vereine, Verbände und andere Organisationen üblicherweise sehr hoffnungsvoll ins nächste Jahr starten und dazu gerne ihre Mitglieder und Gäste laden.

Wegen der Pandemie fielen die meisten der traditionellen Veranstaltungen diesmal allerdings aus. Die SPD in Niederrad wollte sich damit nicht abfinden. Statt der eigentlich geplanten Feier im gewohnten Umfeld des Bootshauses der SKG im Mainfeld wurde ein virtuelles Treffen anberaumt.

Auch Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen konnten diesmal dabei sein, wegen der fehlenden Verpflichtungen bei Parallelveranstaltungen. Sie lieferte zahlreiche Beiträge aus dem rustikalen Eigenheim. Bei ihrer offiziellen Begrüßung durch Stadtbezirksvorsteherin Stefanie Then allerdings fehlte sie, weil sie sich just da etwas zu trinken holte.

Die Sektflaschen aber blieben zu. Dennoch gab man sich größte Mühe, gute Laune zu verbreiten. Petra Korn-Overländer warf einen positiven Blick zurück, etwa auf die Einrichtung eines Quartierbusses im Stadtteil. Unterlegt wurde die stolze Rede vom Geplapper ihres Sohnes, der, wie die Ortsbeiratsangehörige verriet, gerade mit dem Papa beim morgendlichen Puzzeln sei.

Nissen lobte das Engagement der Parteikollegen und -kolleginnen im Frankfurter Süden. „Ihr seid sichtbar“, betonte sie. Was nicht die Regel sei.

Stefanie Then referierte über ihre Einsatzgebiete. Dazu gehört aktuell, dass sie für die Besetzung der Wahllokale in ihrem Ortsbezirk zuständig ist. Weil viele Menschen derzeit zu Hause bleiben, „ist die Bereitschaft dieses Jahr besonders groß“, als Wahlhelfer zu arbeiten.

Malte Köllner sollte dann beispielhaft die schwierige Situation der Vereine beleuchten. Wider Erwarten gab er an, dass man sich zumindest um die SKG keine Sorgen machen müsse. Auch weil durch zahlreiche Absagen die Ausgaben geschrumpft und die Mitglieder zumindest in der Wassersportabteilung treu geblieben seien.

Einen allgemeinen Trend dürfe man daraus jedoch nicht ableiten, betonte Petra Korn-Overländer. Andere Vereine hätten „massive finanzielle Probleme“, darunter die der Fastnacht zugetanen.

Bei nur zehn Teilnehmer:innen in der Spitze lief der Plausch nach etwas mehr als einer Stunde aus. Wer Prickelndes erwartet hatte, sah sich enttäuscht.

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