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Niederrad

Skateranlage und Toilette gefordert

  • vonStefanie Wehr
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Im Ortsbeirat 5 gibt es weitere Ideen für den fast fertig geplanten Bürgerpark Süd in Niederrad. Er soll ab Mitte nächsten Jahres entstehen.

Der Bürgerpark Süd soll ab Mitte nächsten Jahres auf dem alten Rennbahngelände angelegt werden. Die Planungen des Grünflächenamts sind so gut wie fertig. Es fehlt noch die Zustimmung zu der Kinderfarm, die ein Verein auf dem Gelände betreiben will. Außerdem ist unklar, was mit den alten Stallungen passieren soll.

Nun hat der Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) am Freitag einen Antrag der CDU verabschiedet, der Nachträge enthält. So soll die Kinderfarm per Stadtverordneten-Beschluss integriert werden, auf dem dafür vorgesehenen Platz mittig im nördlichen Teil des Geländes. Die Stallungen sollen Teil der Farm werden. Darin soll auch eine Toilette gebaut werden. Zudem soll an der Nord-Ost-Ecke ein weiterer Eingang in den Park angelegt werden. Die Stadt soll ein Sauberkeitskonzept vorlegen und ausreichend Mülleimer aufstellen. Und schließlich fehlten Angebote für Jugendliche – ein Bolzplatz reiche nicht aus, besser wäre eine Skateranlage.

Petra Korn-Overländer (SPD) monierte, dass der Antrag reichlich spät komme. Im Februar habe schon die Begehung mit dem Grünflächenamt stattgefunden, seitdem hätte man alle Ideen einbringen können. Eine Toilette sei sicher längst eingeplant, ein Müllkonzept auch. Ingrid Leng von den BFF hingegen befand, der Antrag gehe nicht weit genug: Schließlich fehlten in der Planung auch Parkplätze, und ein Trimm-Anlage für Ältere wie im Elli-Lucht-Park sei auch wünschenswert.

Niederrads Kinderbeauftragte Dirk Trull beschwichtigte: Die meisten angefragten Punkte seien ohnehin „in der Pipeline“, etwa die Toiletten. Die Jugendlichen hätten sich am meisten die Calisthenics-Fitness-Geräte gewünscht, die bereits berücksichtigt seien. Trotzdem sei zusätzlich eine Pumptrackanlage oder ein Skaterpark eine gute Sache, befand Trulls Kollege aus Oberrad, der Kinderbeauftragte Roland Limberg.

Der Antrag wurde punktweise verabschiedet; Dissens gab es nur bei der Forderung, die Kinderfarm zu errichten und bei der Skateranlage. Die Koalition aus FDP, Grünen und CDU überstimmte SPD, Linke und BFF. Einigkeit herrschte bei der Forderung, dass für den Bürgerpark keine Gelder aus dem Haushalt für den immer noch angedachten Bau einer Schranke am Bahnübergang Welscher Weg von 750 000 Euro verwendet werden sollen. „Das tragen wir nicht mit. Man darf die beiden Projekte nicht gegeneinander ausspielen“, stellte Martin-Benedikt Schäfer, Fraktionschef der CDU, klar.

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