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Gegenstand des Rechtsstreits: das Sarotti-Häuschen auf dem Gelände der Rennbahn in Frankfurt.

Rennbahn

Prozess um „Sarotti-Häuschen“ auf Frankfurter Rennbahngelände geht weiter

Was geschieht mit dem Sarotti-Häuschen auf dem Gelände der Frankfurter Rennbahn? Vor dem Oberlandesgericht geht der Streit um den Pavillon weiter.

Die rechtliche Auseinandersetzung um das sogenannte Sarotti-Häuschen, ein wenige Quadratmeter großer hölzerner Pavillon auf dem Gelände der ehemaligen Frankfurter Rennbahn, geht weiter. Das Oberlandesgericht Frankfurt wird sich voraussichtlich am 17. Mai als Berufungsinstanz mit der Räumungsklage der Stadt Frankfurt befassen.

Das Landgericht Frankfurt hatte im November vergangenen Jahres nach einer Klage der Stadt Frankfurt gegen die Eigentümerin des Gebäudes entschieden, dass der hölzerner Pavillon geräumt und abgebaut werden muss. Nach Auffassung der Zivilkammer hat die beklagte Eigentümerin des Holzhäuschens nach dem wirksamen Ende des Mietverhältnisses zwischen der Betreibergesellschaft der Rennbahn und der Kommune kein Besitzrecht mehr an der Grund- und Bodenfläche inmitten des Rennbahngeländes. Daran ändere auch ein „Gestattungsvertrag“ zwischen dem Rennklub und der Eigentümerin nichts, auf den diese sich vor Gericht berufen hatte. Bei der Entscheidung wurde der Eigentümerin eingeräumt, Berufung beim Oberlandesgericht einzulegen. (dpa)

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