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Die neuen Pächter der NTG Gaststätte in Niederrad sind: Ivica Mandic (links) und Ivica Knez – genannt Ivo.
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Die neuen Pächter der NTG Gaststätte in Niederrad sind: Ivica Mandic (links) und Ivica Knez – genannt Ivo.

Niederrad

Nach dem Sport gibt es Cocktails bei der Niederräder Turngesellschaft

Das Restaurant der Niederräder Turngesellschaft hat neue Pächter. Die beiden Cousins Mandic wollen mit einem modernen Flair vor allem jüngeres Publikum anlocken.

Das Restaurant der Niederräder Turngesellschaft (NTG) ist kaum wiederzuerkennen: Grüne Wände, Fichtenholzvertäfelung und altbackene Holzstühle im 70er Jahre-Stil sind einem modernen Einrichtungsstil gewichen: Metallrahmen und Backstein geben dem Raum eine rustikale Note, dazu passen das warme Licht und die dunklen Möbel. Die Theke ist am alten Platz geblieben. Sichtlich stolz auf das in Eigenregie renovierte Restaurant in der Goldsteinstraße sind die Cousins Ivica Mandic und Ivica Knez, die seit Jahresanfang die neuen Pächter der Vereinsgaststätte sind. Der gleiche Vorname ist Zufall. „Genau genommen sind wir nur entfernt verwandt“, sagt Ivica Mandic.

Mandic wohnt seit seinem siebten Lebensjahr in Niederrad, Knez kam erst vor acht Jahren nach Deutschland und hat schon mehrere Restaurants betrieben. Beide sind 38 Jahre alt. Die Idee, zusammen etwas zu eröffnen, bestand schon lange. „Durch Zufall habe ich vor eineinhalb Jahren gehört, dass die vorigen Pächter, die Familie Radonjic, aufhören. Wir haben uns dann mit einem Konzept bei der NTG beworben“, schildert Mandic.

Der Turngemeinde gefielen die Ideen der beiden. Und so bekamen die Cousins den Zuschlag. Geholfen hat sicher, dass Ivica Mandic kein Unbekannter ist: Er war Stammgast bei der NTG, außerdem kennt man ihn als Jugendfußball-Trainer der Union. Nachdem die Vorpächter Ende des Jahres die Räume aufgaben, ging es mit dem Umbau los. „Wir wollten in drei Monaten fertig sein und haben jeden Tag hier gearbeitet, es war ein Höllenprogramm“, sagt Ivica Mandic.

Der Boden wurde erneuert, die Wände abgeschlagen. Dahinter kam die Backsteinhauswand zum Vorschein, die jetzt dem Ambiente eine heimelige Note verpasst. Knez ist gelernter Schlosser, hat das Eisenrahmengestell entlang der Wand selbst gefertigt und die alten Frankfurt-Gemälde in Sandsteinoptik, die seit jeher die Wände des Vereinslokals zieren, rustikal mit Metall umrahmt. Die alten Holzsitzbänke sind ebenfalls geblieben und werden mit Polstern aufgehübscht.

Das neue, moderne Flair des Restaurants soll ein jüngeres und auch weiblicheres Publikum ansprechen. „Es gibt in Niederrad wenig, wo man abends hingehen, etwas trinken kann. Wir planen deshalb eine Cocktailkarte für den Abend und vielleicht einen Brunch an Sonntagen“, so Mandic.

Beide Cousins haben Familie und Kinder. Mandic arbeitet schon lange bei der Deutschen Bahn und hat nicht vor, seinen Hauptjob an den Nagel zu hängen. Den Koch warben sie bei einem kroatischen Restaurant in Nürnberg ab. „Er hat sich unser Restaurant angeschaut und war überzeugt“, so Mandic.

An Ostern öffnete das neue NTG-Restaurant die Pforten. „Wir wurden überrannt“, erzählt Mandic. „Mehr als 220 Essen wurden an den Feiertagen bestellt. „Es war ein super Start und viel mehr, als wir uns erträumt haben“, sagt der Niederräder. Das Feedback der Gäste, die das deutsch-kroatische Essen probiert haben, ist durchweg positiv: „Super lecker, das Fleisch genau auf den Punkt gegart“, berichtet ein Facebook-User. „In den Reis hätte ich mich glatt reinlegen können“, schwärmt eine Userin. Neben gemischten Fleischplatten mit Cevapcici, Rumpsteak und Co. gibt es Schnitzel, Schweinelende und auch viel Fisch – etwa gegrillten Tintenfisch nach dalmatinischer Art -, vegetarische Gerichte und Kinderessen.

Das NTG-Restaurant , Goldsteinstraße 35, Telefon 069 / 67 13 04, hat außer montags jeweils von 11.30 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 21.30 Uhr geöffnet.

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