1. Startseite
  2. Frankfurt
  3. Niederrad

Mehr Grün für den Bruchfeldplatz

Erstellt:

Von: Boris Schlepper

Kommentare

Der Spielplatz erhält unter anderem ein Wasserspiel. boeckheler
Der Spielplatz erhält unter anderem ein Wasserspiel. boeckheler © christoph boeckheler*

Magistrat stimmt der Vorplanung für das „Herz des Stadtteils“ zu. Das Areal soll aufgewertet werden – mit mehr Bäumen und vielen Stauden, der Spielplatz erhält mehr Geräte und ein Wasserspiel.

Der Bruchfeldplatz soll grüner und attraktiver werden. Der Magistrat hat vor kurzem einer Vorlage von vier Dezernaten zur Freigabe der Vorplanung zugestimmt sowie Planungsmittel in Höhe von 584 000 Euro bewilligt. Die Vorlage wird der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt. Danach werden die Ämter beauftragt, eine Bau- und Finanzierungsvorlage zu erstellen.

„Der Bruchfeldplatz ist das Herz des Stadtteils“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Mit Geld aus dem Programm „Schöneres Frankfurt‘ soll das Areal in seiner Funktion mit Angeboten für alle Alters- und Nutzergruppen gestärkt werden. „Von Sitzbänken im Schatten der vorhandenen Lindenallee bis hin zu attraktiven Spielflächen mit Sandflächen, Rutsch- und Kletterhügeln soll ein vielfältiges Angebot für große und kleinere Kinder geschaffen werden“, erläutert Baudezernentin Sylvia Weber (SPD).

Geplant ist auch ein Wasserspiel, für ältere Kinder und Jugendliche ein Erlebnisraum. Für den Neubau der KGS Niederrad an der Schwanheimer Straße sei der Bruchfeldplatz Bestandteil des Freiraumkonzeptes.

Im Zuge der Neugestaltung sollen die Wegeverbindungen vom Platz in die angrenzenden Straßen verbessert werden, sagt Mobilitätsdezernent Stefan Majer (Grüne). „Es entsteht ein zentraler Platz, der die Geschäfte in den benachbarten Straßen und auch die Kirche St. Jakobus miteinander verbindet und die attraktive Mitte des Stadtteils werden kann.“ Mit einem Quartierscafé und der Umsiedlung des Wochenmarktes an den Platz entstünden wichtige Anziehungspunkte im Stadtteilzentrum.

Da Teile des zur Kirchengemeinde St. Jakobus gehörenden Gehwegs umgestaltet werden sollen, musste diese ihr Okay geben. Ob sie sich an den Kosten beteiligt, werde noch geprüft. Großen Wert werde auf den Erhalt der prägenden Bäume wie der Lindenallee gelegt. Allerdings werden für die Neugestaltung auch 19 überalterte oder kranke Bäume gefällt. Insgesamt werden 25 Bäume neu gepflanzt. Anstelle von Sträuchern sollen auf rund 1300 Quadratmetern Stauden gepflanzt werden, die – wie die neuen Bäume – auch in trockenen Sommern bestehen können.

Grundlage für die Planung waren Workshops, bei denen 2009 und 2011 erste Ideen formuliert wurden. Die weiterentwickelte Planung wurde mit dem Ortsbeirat abgestimmt und in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt.

Der Gesamtinvestitionsbedarf beläuft sich Schätzungen zufolge auf rund 5,84 Millionen Euro. Für die Mittelbewilligung ist ein weiterer Beschluss der Stadtverordneten erforderlich.

Auch interessant

Kommentare