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Bombenentschärfung in Niederrad

Frankfurt: Evakuierung am frühen Morgen

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Am Sonntag soll in Niederrad eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Tausende müssen ihre Wohnungen schon um 8 Uhr verlassen haben.

Die Feuerwehr und die Stadt Frankfurt haben weitere Details zu der für den kommenden Sonntag, 21. Februar, geplanten Entschärfung einer Fliegerbombe in Niederrad mitgeteilt. Für alle Anwohner:innen, die ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen, wird demnach ab 7.30 Uhr eine Aufenthaltsmöglichkeit in der Carl-von-Weinberg-Schule in der Straße Zur Waldau 21 eingerichtet. Vor Ort gelte ein eigenes Hygienekonzept zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus, hieß es. Wer im Evakuierungsbereich wohnt, muss seine Wohnung am Sonntag eigenständig bis 8 Uhr verlassen haben. Wer Hilfe beim Verlassen seiner Wohnung braucht, soll sich möglichst schnell bei den Behörden melden, etwa über das eigens eingerichtete Bürgertelefon der Stadt.

informationen

Das Bürgertelefon zur Bombenentschärfung ist am heutigen Freitag und am morgigen Samstag von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag ab 6 Uhr geschaltet. Die Nummer ist 069 / 21 21 11. Eine interaktive Karte mit dem Evakuierungsbereich und der Schutzzone findet sich im Netz unter www.feuerwehr-frankfurt.de

Am Dienstag war bei Bauarbeiten in der Saonestraße eine 500 Kilogramm schwere US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die derzeit vor Ort abgesichert wird und am Sonntag von Expert:innen des Kampfmittelräumdienstes unschädlich gemacht werden soll. Aufgrund der Größe des Sprengsatzes wurde eine Evakuierungszone festgelegt, in der sich während der Entschärfung keine Menschen aufhalten dürfen. Darüber hinaus gilt eine Schutzzone, in der ab 11 Uhr niemand mehr seine Wohnung oder Arbeitsstätte verlassen darf und der Aufenthalt an Fenstern sowie auf Balkonen und Terrassen verboten ist. Fenster und Türen müssen dann geschlossen bleiben. Die Feuerwehr hat angekündigt, dass die Entschärfung bis in den Abend dauern könnte.

Im Evakuierungsbereich und in der Schutzzone leben insgesamt etwa 4500 Menschen, außerdem liegen der S-Bahnhof Niederrad, Fernwärme- und Gasleitungen, Bahnstrecken und ein Heizkraftwerk in dem Bereich. Die Coronavirus-Pandemie erschwert die Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich, weil alle Menschen, die sich in angeordneter Quarantäne befinden, unter strenger Hygiene zu Hause abgeholt werden und den Tag über separat untergebracht werden müssen. Die Betroffenen sollen vorher einzeln informiert werden.

Welche Gebäude und Straßenzüge von den Evakuierungen betroffen sind, kann man auf einer interaktiven Karte auf der Webseite der Feuerwehr nachsehen. Die Feuerwehr bittet darum, auch Nachbar:innen und Kolleg:innen zu informieren.

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