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Auf dem Niederräder Platz stehen derzeit im Hintergrund die Container des Kinderzentrums.
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Auf dem Niederräder Platz stehen derzeit im Hintergrund die Container des Kinderzentrums.

Niederrad

Die Gestaltung des Bruchfeldplatzes in Niederrad verzögert sich

  • Fabian Böker
    VonFabian Böker
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Die Aufwertung kann erst 2023 vollzogen werden. So lange ist dort noch eine Kita beheimatet.

Der Bruchfeldplatz soll zu dem werden, was Niederrad bislang nicht hat: eine Mitte für den Stadtteil. Der Platz zwischen Bruchfeldstraße und Kniebisstraße soll aufgewertet werden, zu einem Aufenthaltsort, an dem die Menschen gerne Zeit verbringen. Mit Bänken zum Verweilen, einem Café und großzügiger Grünanlage. Bereits 2011 gab es eine Planungswerkstatt zur Umgestaltung des Platzes. Doch vor 2023 wird dort nicht gebaut. Dabei ist die Planung seit März vergangenen Jahres abgeschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Ortsbeirat 5 (Niederrad, Oberrad, Sachsenhausen) einen Termin beim Stadtplanungsamt, „bei dem die Planung abschließend besprochen wurde“, erinnert sich Ortsvorsteher Christian Becker (CDU).

Mark Gellert, Sprecher des Stadtplanungsamtes, erklärt jetzt auf FR-Anfrage, dass mittlerweile die Vorplanung amtsintern weitgehend abgeschlossen ist und sich in der ämterübergreifenden Abstimmung befindet. „Der dazugehörige Magistratsvortrag wird also voraussichtlich im Sommer das Licht der Welt erblicken und in die parlamentarische Beratung gehen“, kündigt Gellert an.

An den Plänen habe sich seit April 2018, als sie der Öffentlichkeit bei einer Infoveranstaltung vorgestellt wurden, nichts geändert, sagt der Amtssprecher. So soll zur Bruchfeldstraße hin ein urbaner Platz entstehen – mit einem Café im östlichen Teil und einem Wochenmarkt im westlichen Teil. Die Mitte wird als grüner Platz mit Spielflächen gestaltet. Kleinkinder können sich bei Wasserspielen austoben, für größere Kinder und Jugendliche soll ein Abschnitt zur Kniebisstraße gesondert gestaltet werden. Der hintere Teil wird mit Hecken und Linden bepflanzt und mit einer Boule-Bahn ausgestattet.

Aktuell sind derartige Umgestaltungen noch schwer vorstellbar. Denn der Platz wird dominiert von schwarzen Containern. In diesen ist das Kinderzentrum 122 untergebracht, das eigentlich in der Kelsterbacher Straße 68 ansässig ist. Das dortige Gebäude wurde aber 2019 abgerissen, weil sich eine Sanierung nicht mehr gelohnt hat.

Solange die Container dort stehen, muss die Umgestaltung des Platzes warten. Das stellen sowohl Christian Becker als auch Mark Gellert klar. Und das kann noch eine Weile dauern. Wie Nicole Möhrmann, Sprecherin des Bildungsdezernats, erklärt, ist der Rückzug zum alten Standort für Dezember 2022 vorgesehen.

Bis dahin soll das abgerissene Gebäude in der Kelsterbacher Straße ersetzt sein. Ursprünglich sollte der Neubau in Modulbauweise erfolgen. Da aber die Nachfrage nach dieser Bauart so groß ist und die Nachfrage die Preise in die Höhe trieb, konnte Kita Frankfurt das zugesagte Baubudget nicht mehr einhalten, erläutert die Sprecherin des Bildungsdezernats. „Daher wurde nach eingehender Prüfung und in Abstimmung mit dem Revisionsamt die Konstruktion von Holz- auf Massivbau umgestellt“, heißt es weiter. Diese Umstellung habe dann zu Verzögerungen geführt; mit dem Rohbau wurde erst Ende 2020 begonnen.

Noch mindestens anderthalb Jahre bleibt also auch die Nutzung des Spielplatzes auf dem Bruchfeldplatz eingeschränkt. Denn nur der Teil zur Kniebisstraße ist derzeit öffentlich, der Rest bleibt den Kindern des Kinderzentrums vorbehalten.

So soll der Platz vom Südwesten aus betrachtet aussehen.

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