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Chanelle Kundakami, Ebrata, Marylie Jahn, Eliltha, Lea Hibinger und Yeniter (von links).
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Chanelle Kundakami, Ebrata, Marylie Jahn, Eliltha, Lea Hibinger und Yeniter (von links).

Niederrad

Den Talenten Raum geben

  • VonSabine Schramek
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Jugendtreff Break 14 in Niederrad bleibt nach Umzug Anlaufpunkt für Kunst, Theater und Hausaufgaben. Nach 19 Jahren ist der Mietvertrag am alten Standort ausgelaufen.

Das Warten hat ein Ende. Seit Anfang des Sommers wurde renoviert, gestrichen, eingerichtet. Jetzt ist der offene Jugendtreff „Break 14“ im neuen Domizil zu finden. Die Einrichtung ist nach 19 Jahren in die schräg gegenüberliegende Hausnummer 15 an der Ecke Frauenhof- und Bruchfeldstraße umgezogen.

Der Mietvertrag im Altbau des früheren „Break 14“ war Ende März ausgelaufen. „Wir hatten richtig großes Glück und für die Kinder ändert sich nichts, weil das neue Break 14 direkt gegenüber liegt“, sagt Sozialpädagogin Chanelle Kundakami, die während ihrer Pubertät selbst fast jeden Tag in den offenen Jugendtreff kam. Gemeinsam mit Sozialpädagogin Marylie Jahn betreut sie Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren.

Efrata und ihre Zwillingsschwester Elitha (13) strahlen. „Es ist total schön hier“, loben die beiden die neue Bleibe. „Vor allem können wir hier auch tanzen“, sagt Efrata und zeigt auf die Spiegel an Schränken. Jahn nickt. „Ja, auch dafür ist jetzt genug Fläche da.“ Elitha mag das gemütliche Atelier am liebsten, Elias (12) den Flipper. Wegen Corona und der Umzugsphase sind einige der älteren Jugendlichen weggeblieben. „Dafür ist die große Glasfront jetzt so einladend, dass Eltern auch so mal reinkommen und fragen, ob ihre Kinder auch kommen können“, so Jahn.

Den Sozialpädagogen geht es darum, die jungen Leute vor allem im Künstlerischen und Kreativen zu fördern. Das kostenlose Angebot umfasst Theater-, Film- und Kunstprojekte, Malerei, Fotografie; Graffiti und T-Shirt-Gestaltung sind ebenso dabei wie Tanzkurse und Fußballturniere. Die Frauen helfen bei Problemen in der Schule und beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Im Break 14 können die Pubertierenden sie selbst sein, miteinander reden, lesen und spielen. Auch Ausflüge stehen regelmäßig im Angebot. Sie hoffen auf noch viel mehr, „wenn Corona es zulässt“, so Jahn. Die Talente der jungen Besucherinnen und Besucher sind groß und die Lust am Ausprobieren ebenso. Wichtig sei es, ihre Talente zu fördern und ihnen Raum zu geben.

Jahn und Kundakami werden von der Studentin Lea Hibinger unterstützt, damit alle Besucher und Besucherinnen so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie sie brauchen. Träger der Einrichtung ist der Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik, aber auch andere soziale Einrichtungen unterstützen das Break 14. Vom Quartiermanagement etwa werden Hip-Hop-Kurse und mehr angeboten, in der Schirn haben die Kinder schon fünf Ausstellungen gemacht.

Das Break 14 in der Bruchfeldstraße 15 hat montags von 13 bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr und mittwochs bis 18 Uhr geöffnet.

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