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Bei den Kindern kam nicht nur der Inhalt der „Bewegungsbeutel“ gut an. Foto: Renate Hoyer
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Bei den Kindern kam nicht nur der Inhalt der „Bewegungsbeutel“ gut an.

Niederrad

Bewegungsbeutel für Kinder

Das Projekt „Schulkids in Bewegung“ will Familien auf den Vereinssport aufmerksam machen. Erstklässler und Erstklässlerinnen von mehr als 50 Schulen bekamen eine der Taschen voller Spiele.

Die Mädchen und Jungen toben und spielen ausgelassen auf dem Schulhof der Frauenhofschule. Es gibt sogar einen Fußballplatz, Tischtennisplatten und aufgemalte Spiele auf dem Boden, sodass kaum ein Kind in der Pause stillstehen mag. „Nach dem Lockdown sind sie wie ausgehungert“, erzählt Brigitte Enzmann, Schulleiterin der Niederräder Grundschule. Sie muss laut sprechen, um die Geräuschkulisse zu übertönen.

Um den Bewegungsdrang der Kinder zu stillen und auch Anreize für Sport zu schaffen, gibt es in diesem Jahr sogenannte Bewegungsbeutel für Erstklässlerinnen und Erstklässler. Sie sind der Ersatz für das „SKIB-Festivals“, das der Sportkreis Frankfurt und die Stadt ansonsten jährlich im Rahmen des Projekts „Schulkids in Bewegung“ (SKIB) organisieren. In diesem Jahr fällt es coronabedingt aus.

Ziel ist es Eltern und Grundschüler:innen in Kontakt mit dem Vereinssport zu bringen. „Kinder brauchen Bewegung“, betont Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreises Frankfurt und Schirmherr des Projekts. „Sie müssen früh mit Sport beginnen und der beste Weg führt dabei über die Sportvereine.“

Auch wenn der direkte Kontakt mit den Familien in diesem Jahr fehlte, hätten sich viele Schulen gemeldet, um an der Aktion teilzunehmen. „Wir haben insgesamt 4621 Beutel an 51 Schulen in Frankfurt verteilt“, erzählt Projektleiter Sven Trinkaus. Auch 40 Sportvereine beteiligten sich an der Aktion. Letztere hatten während Pandemie viele Mitglieder verloren und hoffen nun auf neuen Zuwachs.

Die Niederräder Frauenhofschule ist die 51. und somit die letzte Schule, in der die Bewegungsbeutel verteilt werden. Für den kleinen, feierlichen Akt, der inmitten des lebhaften Treibens auf dem Schulhof stattfindet, sind auch Vertreterinnen und Vertreter der Projektpartner anwesend wie von dem regionalen Energieversorger Mainova, dem Sportamt und dem Stadtteil Sportverein VfL Goldstein.

Doch im Zentrum stehen vier Schülerinnen und Schüler, die symbolisch zuerst die Beutel überreicht bekommen. Bei Nour, Zoe, Amir und Noah ist die Freude umso größer, als sie die Beutel endlich öffnen dürfen und allerlei Bewegungsspiele vorfinden: Springseile, aufblasbare Bälle, Frisbees, aber auch T-Shirts und Trinkflaschen sind dabei. Und es gibt auch reichlich Informationen über die im Stadtteil vertretenden Sportvereine.

„Ich mag am liebsten die Frisbeescheibe“, sagt Zoe, die mit den anderen drei Kindern aufgeregt den Beutelinhalt inspiziert. Amir, Noah und Nour versuchen eifrig ihre Bälle aufzublasen und lassen sich ungern davon ablenken. So haben die Bewegungsbeutel schon jetzt ihr Übriges getan.

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