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Umbau und Erweiterung des Bürgeramtes in Nieder-Eschbach

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Sechs bis acht Monate bleibt das Bürgeramt geschlossen.
Sechs bis acht Monate bleibt das Bürgeramt geschlossen. © ROLF OESER

Das Bürgeramt soll im vierten Quartal wieder öffnen. Dann wird sein Zugang barrierefrei sein und es wird zwei weitere Arbeitsplätze geben.

Das neue Jahr begann für die Menschen in Nieder-Eschbach mit Einschränkungen. Denn das Bürgeramt im Alten Rathaus in der Deuil-la-Barre-Straße wurde zum Jahreswechsel geschlossen, um umgebaut, modernisiert und erweitert zu werden. Die Arbeiten sollen rund sechs bis acht Monate dauern; die Wiedereröffnung des Standortes im nördlichen Stadtteil ist nach Angaben der Stadt im vierten Quartal vorgesehen.

Grundlage der Arbeiten ist das von der Stadtverordnetenversammlung bereits im Jahr 2018 beschlossene Konzept „Bürgerservice stärken, Bürgernähe sichern“. Die für die Bürgerämter zuständige Stadträtin Eileen O’Sullivan (Volt) erklärt, dass der Standort eine angemessene und zeitgemäße Ausstattung erhalte und vollständig renoviert werde. „Neben der Erneuerung des Brandschutzes sind Arbeiten an der Daten- und Elektroinstallation, Böden, Wänden und Fenstern vorgesehen. Die sanitären Anlagen werden erneuert und im Bedienbereich barrierefrei ertüchtigt“, so die Dezernentin.

Anliegen

Wer ein Anliegen im Bürgeramt hat, kann in den kommenden Monaten auf den Standort im Nordwestzentrum oder jeden anderen Standort ausweichen. In allen Fällen ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Bei den Arbeiten auf dem vergleichsweise kleinen Grundstück werden durch die Einbindung eines eingeschossigen Anbaus zwei weitere Arbeitsplätze geschaffen. Der Zugang erfolgt künftig barrierefrei über eine Treppenanlage mit Rampenschiene. Diese Anlage soll zum prägenden Element des Gebäudes werden, teilte die Stadt mit.

Nicht nur das Bürgeramt ist von den Arbeiten betroffen. Auch der Ortsgerichtsvorsteher, das Schiedsgericht, die Sozialbezirksvorsteherin, die Polizei, der Heimat- und Geschichtsverein, der TuS Nieder-Eschbach und eine Pfadfindergruppe müssen bis auf Weiteres ausgelagert werden. Durch die Umgestaltung des Vorgartens muss der Bücherschrank verlegt werden, aber nur geringfügig. Er findet auch zukünftig seinen Platz unmittelbar vor dem Gebäude.

Barrierefrei wird auch der neben dem Gebäude liegende öffentliche Parkplatz. Während der Arbeiten wird ein Teil des Parkplatzes allerdings als Baustelleneinrichtungsfläche umgewidmet, wodurch Stellplätze für Autos entfallen.

Die Zufahrt zum Parkplatz erfolgt künftig über die Fritz-Erler-Straße. Fahrradabstell- und Anschlussmöglichkeiten werden geschaffen.

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